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Die Schönheit der Natur

Blende-Wettberwerb 2015 Die Schönheit der Natur

Landschaften im Morgenlicht, Berge im Nebelschleier, reißende Flüsse oder Aufnahmen aus der Tierwelt. Naturschönheiten – so lautet eins der fünf diesjährigen Blende-Themen, mit dem sich alle Landschaftsfotografen angesprochen fühlen dürfen. Ihre Aufgabe ist es, die Schönheit von Landschaften fotografisch herauszuarbeiten und die Blende-Jury mit den Impressionen nachhaltig zu begeistern. 

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Berge im Nebel: Die schönsten Landschaftsaufnahmen entstehen zur Blauen Stunde. © Blende, Stefan Labude

Gute Landschaftsaufnahmen – und das ist die Herausforderung – sind kein Selbstläufer, denn, neben der verwendeten Ausrüstung, spielen der Standort, die Uhrzeit und die Perspektive eine, wenn nicht sogar die entscheidende Rolle. Als Hobbyfotograf sollte man sich darüber bewusst sein, dass die Fototechnik nur Mittel zum Zweck ist, es kommt in erster Linie auf das Auge, die Komposition des Gesehenen und darauf, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein, an. Zeit ist natürlich auch ein entscheidender Faktor – in Hetze, wenn man beispielsweise mit Freunden unterwegs ist, gelingen in den seltensten Fällen gute Landschaftsaufnahmen.
In der Landschaftsfotografie kommt gern HDR (High Dynamic Range) – das von immer mehr Kameras unterstützt wird – zum Einsatz. Die Meinungen zu diesen kontrastreicheren Aufnahmen gehen weit auseinander. Wie viel Kontrast die Hobbyfotografen ihren Aufnahme verpassen, hängt zum einen vom Motiv ab, aber auch von der Intention ab.

Alles muss stimmen: Uhrzeit, Standort und Perspektive

Der eine oder andere wird sich fragen, warum man tagsüber so selten Landschaftsfotografen antrifft. Die Antwort ist ganz einfach: Sie sind bevorzugt direkt nach Sonnen-auf- beziehungsweise kurz vor Sonnenuntergang – zu Blauen Stunde – unterwegs. Denn wenn die Sonne tief steht, erhält man dadurch eine bessere Farbstimmung. Ratsam ist es, die Kamera auf einem Stativ zu positionieren und in nicht zu langen Abständen immer wieder den Auslöser zu betätigen. Zwischen den einzelnen Aufnahmen sollte nicht zu viel Zeit liegen, denn binnen fünf Minuten erhält man eine ganz andere Farbstimmung. Das Licht der blauen Stunde währt zirka 15 bis 30 Minuten und liefert stimmungsvolle Aufnahmen, wenn weder Dunst noch Wolken den Himmel bedecken.
Der gewählte Bildausschnitt entscheidet auch über die Qualität der Aufnahme. Auch in der Landschaftsfotografie kann es mitunter empfehlenswert sein, einen engen Ausschnitt zu wählen, der ein Gefühl von Nähe bis hin zur Abstraktion des Motivs vermittelt. In der Regel entscheiden sich Landschaftsfotografen bevorzugt für einen weiteren Bildausschnitt. Hier ist es wichtig, mit dem Vorder- und Hintergrund zu spielen und, falls vorhanden, das Hauptmotiv, wie beispielsweise einen Baum, in Beziehung zu seiner Umwelt zu setzen.

Bildkomposition mit der Drittelregelung

Die Neigung ist immer groß, bildwichtige Elemente in die Bildmitte zu rücken, in der Annahme, dass sie dann vom Betrachter mehr Aufmerksamkeit erhalten. Das Gegenteil ist der Fall was daran liegt, dass die Aufnahme wenig spektakulär, ja schon fast langweilig anmutet. Die Devise lautet „Raus aus der Mitte“. Sehr beliebt ist die Drittelregelung. Hier unterteilt man das Bild in 3×3, also neun gleiche Teile und platziert das bildwichtige Detail auf einem der Schnittpunkte beziehungsweise Kreuzungen. Wo die Schärfe bei Landschaftsaufnahmen liegen sollte, kann man nicht allgemeingültig sagen, da dies vom Motiv abhängt. Prinzipiell sollte natürlich das bildwichtige Motiv scharf abgelichtet sein, auch, wenn man dabei möglicherweise Gefahr läuft, dass der Hintergrund etwas weich wird. Anders verhält es sich natürlich, wenn der Vordergrund auch gleichzeitig als Rahmen für das Hauptmotiv genutzt wird und seine Unschärfe quasi Mittel zum Zweck ist. Probieren geht bekanntlich über studieren, und so sollte man mit der Schärfe ebenso spielen wie mit der Perspektive. Also ran an die Kamera:  Mit dem diesjährigen Blende-Thema können sich alle Hobbyfotografen den „Naturschönheiten“ stellen.

Teilnahmebedingunen: Teilnehmen dürfen alle Fotoama
teure. Ausgenommen sind Mitarbeiter des HITZEROTH-Verlages und deren nahe Angehörigen. Jeder Teilnehmer darf maximal drei Bilder pro Kategorie einreichen.

· Teilnahmebedingungen Jugendkategorie: Jugendliche bis 18 Jahren dürfen ausschließlich in der Kategorie „Auf der Straße“ antreten. Sie haben gute Gewinnchancen, weil sie automatisch an einer bundesweiten Sonderverlosung teilnehmen.

· Registrierung:   Hier können Sie sich direkt registrieren.

· Bilder hochladen: Die Dateien müssen im jpg-Format mit einer Auflösung von 300 dpi und einer maximalen Größe von 8 MB hochgeladen werden. Die längere Seite muss mindestens 800 Pixel lang sein.

· Ausdrucke einreichen: Auf der Rückseite der Fotos müssen Name, Anschrift sowie, falls vorhanden, E-Mail-Adresse und Telefonnummer für eventuelle Rückfragen angeben werden. Die Bilder dürfen nicht größer als 20 mal 30 Zentimeter sein, sollten aber etwa Din-A4-Format aufweisen. Sie gehen an: Redaktion Wochenende-Magazin, Stichwort „Blende 2015“, Franz-Tuczek-Weg 1, 35039 Marburg.

Einsendeschluss ist der 6. September 2015.

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