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Der Teufel steckt im Detail

Blende-Wettbewerb Der Teufel steckt im Detail

Eine Blüte, ein Blatt, die interessante Struktur einer Baumrinde oder die Perfektion eines Wassertropfens – die Welt besteht aus vielen, ganz kleinen Dingen, die manchmal gar nicht beachtet werden. Und das ist schade, denn oft liegt sehr viel Schönheit in diesen Details. Eine Kategorie des Blende-Wettbewerbs widmet sich genau diesen kleinen, verborgenen Schönheiten: „Der Teufel steckt im Detail – Kleines ganz groß.“

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Das Bild mit dem Titel "Morgentau" ist ein schönes Beispiel für eine Makroaufnahme.

Quelle: Wladimir Eberle

Nahaufnahmen von Tieren, Pflanzen, aber auch von Geräten und Maschinen zeigen Ordnung, wo das Auge möglicherweise nur Chaos wahrnimmt, wenn es das Ganze sieht. Dabei kann es sich um ein Detail, wie das Facettenauge einer Fliege, das Ventil eines Reifens, das Messer eines Fleischwolfes handeln, aber auch die Steckdose, die Dunstabzugshaube, der Flaschenverschluss, das Türschloss sind vielleicht einen näheren Blick wert.

Nicht nur Teilnehmer mit einem Makroobjektiv beziehungsweise einer Makroausrüstung können sich der Herausforderung dieser Kategorie stellen. Auch mit einem Normalobjektiv, dessen Naheinstellungsmöglichkeiten begrenzt sind, können Hobbyfotografen Muster und Farben zur Geltung bringen, indem sie nah an das ausgewählte Motiv herangehen. Bestimmt treten so Einzelheiten zu Tage, die dem bloßen Auge verstellt waren.
Mit diesem „Blende“-Thema können auch Fans der Highspeedfotografie ihre Ideen umsetzen. Sie können zum Beispiel den Moment festhalten, in dem eine Erdbeere in ein Wasserglas fällt.

Die Technik im Griff
In der Nah- und Makrofotografie sollte möglichst ein Stativ zum Einsatz kommen, da aufgrund der geringen Schärfentiefe abgeblendet werden muss, was wiederum eine lange Verschlusszeit mit sich bringt. Makroobjektive eignen sich, wie der Name schon sagt, hervorragend für formatfüllende Detailaufnahmen. Sie sind speziell für kurze Aufnahmeabstände konstruiert und lassen sich meist ohne Zubehör bis auf einen Abbildungsmaßstab von 1:2 (halbe natürliche Größe) einstellen. Werden zudem noch Zwischenringe verwendet, erhält das Bild einen Abbildungsmaßstab von 1:1. Bei so starker Vergrößerung wird allerdings die Scharfeinstellung sehr kritisch, deshalb ist das Stativ ein Muss.

Zwischenringe zum Normalobjektiv sind eine preiswerte Alternative zum Makroobjektiv. Die Schärfentiefe ist bei Nahaufnahmen grundsätzlich sehr klein. Um dieses Problem zu lösen, sollten Fotografen möglichst stark abblenden, denn selbst bei Blende 22 wird ein Objekt oft nicht durchgehend scharf. Bei Tageslichtaufnahmen bedeutet die kleine Blende, dass viel Licht benötigt wird, um noch mit einer praktikablen Verschlusszeit arbeiten zu können. Die ISO-Empfindlichkeit in die Höhe zu treiben, ist nicht empfehlenswert, denn damit einher geht – je nach Kamera – Bildrauschen. Wurde auf die kleinstmögliche Blende eingestellt und das Objektiv auf den gewünschten Abbildungsmaßstab gebracht, sollte die Schärfe nicht mehr mit dem Entfernungsring, sondern nur noch durch Veränderung des Aufnahmeabstandes eingestellt werden. Sind die Lichtverhältnisse nicht ausreichend, um mögliche Schatten zu verhindern, bietet sich die Verwendung eines Blitzes an, der nach Möglichkeit mithilfe einer Blitzschiene seitlich vom Objektiv angebracht werden sollte. Und... Aber Probieren geht bekanntermaßen über Studieren

· Teilnahmebedingungen: Teilnehmen dürfen alle Fotoama- teure. Ausgenommen sind Mitarbeiter des Hitzeroth-Verlages und deren nahe Angehörigen. Jeder Teilnehmer darf maximal drei Bilder pro Kategorie einreichen.

· Teilnahmebedingungen Jugendkategorie : Jugendliche bis 18 Jahren dürfen ausschließlich in der Kategorie „Guten Appetit“ antreten. Sie haben gute Gewinnchancen, weil sie automatisch an einer bundesweiten Sonderverlosung teilnehmen.

· Registrierung: Hier können Sie sich direkt registrieren

· Bilder hochladen: Die Dateien müssen im jpg-Format mit einer Auflösung von 300 dpi und einer maximalen Größe von 8 MB hochgeladen werden. Die längere Seite muss mindestens 800 Pixel lang sein.

· Ausdrucke einreichen: Auf der Rückseite der Fotos müssen Name, Anschrift sowie – falls vorhanden – E-Mail-Adresse und Telefonnummer für eventuelle Rückfragen angegeben werden. Die Bilder dürfen nicht größer als 20 mal 30 Zentimeter sein, sollten aber etwa Din-A4-Format aufweisen. Sie gehen an: Redaktion Wochenend-Magazin, Stichwort „Blende 2014“. mymedia GmbH, Franz-Tuczek-Weg 1, 35039 Marburg. 
Einsendeschluss ist der 20. September 2014.

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