Volltextsuche über das Angebot:

23 ° / 16 ° Regen

Navigation:
„Brauchen ein Sprachrohr der Bürger und Unternehmer“

Kommunalwahl Ebsdorfergrund „Brauchen ein Sprachrohr der Bürger und Unternehmer“

Die SPD sieht sich selbst auf einem guten Weg und will deshalb dafür die absolute Mehrheit verteidigen.

Voriger Artikel
GrundPartei? – Das sind nicht alle!
Nächster Artikel
Listensprecher aus der Gemeinde Fronhausen nehmen Stellung

Rauischholzhausen ist ein Ortsteil der Gemeinde Ebsdorfergrund.

Quelle: Thorsten Richter

Ebsdorfergrund. OP: In den vergangenen fünf Jahren war die SPD im Parlament aufgrund der absoluten Mehrheit von keiner anderen Partei abhängig. Sie konnte so gesehen schalten und walten, wie es ihr gefiel. Glauben Sie, auch ausreichend die Belange aller Bürger berücksichtigt zu haben oder gibt es auch einen Grund zur Selbstkritik?

Elisabeth Newton: (Privatfoto) Ja, das glaube ich, weil wir alle großen Projekte (Ortsumgehung Heskem, Freiflächenoase Roßberg, Garten des Wandels in Beltershausen, Dorferneuerung Wittelsberg, der GrundTreff, Renovierung Dorfgemeinschaftshaus Leidenhofen, Ebsdorf 2020 Musikergartenprojekt und weitere) so umgesetzt haben, wie es die Bürger selbst in Projektgruppen (teilweise mit externer Moderation) erarbeitet und beschlossen haben. Davon profitieren alle Bürger. Kritik könnte man allenfalls daran üben, dass wir zu wenig Partei sind, im Gegensatz zu den Mitbewerbern. Die GrundPartei ist unsere kommunalpolitische Interpretation der SPD und ist demnach mehr als ein Teil der SPD. Wir setzen die Anliegen der Bürger um und fragen nach ihnen.

OP: Die SPD wirbt in dieser Wahlkampagne als die Grundpartei. Braucht der Grund tatsächlich nur die SPD oder wie ist das von Ihnen gemeint?

Elisabeth Newton: Richtigstellen möchte ich: Als GrundPartei haben wir schon beim letzten Kommunalwahlkampf in 2011 geworben. Von daher verstehen wir die Aufregung der anderen aktuell gar nicht. Was wir damit meinen ist, wir brauchen in den Gemeindeorganen nicht nur ideologische Interessenvertreter der Parteien. Wir brauchen ein Sprachrohr der Bürger und Unternehmer. Fernab der großen Politik versuchen wir die Belange der hier lebenden Menschen praktisch umzusetzen. Wenn es sein muss, auch gegen die Interessen im Kreis, Land und Bund. Die GrundPartei steht für die erfolgreiche Weiterentwicklung unserer Gemeinde im Ganzen. Erst kommt der Grund.

OP: Wenn es für eine absolute Mehrheit nicht reichen sollte, wollen Sie dann mit wechselnden Mehrheiten versuchen, Ihre Politik durchzusetzen oder setzen Sie dann auf eine feste Koalition?

Elisabeth Newton: Wir kämpfen für 50 Prozent plus x Wählerstimmen. Einen Plan B gibt es nicht.  Was wir versprochen haben, das haben wir gehalten und mehr gemacht.  Unsere Gemeinde steht hessenweit beispielgebend da.  Wir haben einen Plan für die Zukunft der Gemeinde mit ihren Dörfern und wollen das mit den Bürgern erarbeiten und Projekte realisieren.  Obendrein gehen wir mit unseren Mitbewerbern fair um, auch das qualifiziert uns.

OP: Mit welchem Thema wollen Sie ein weiteres Mal die Mehrheit der Wähler von der SPD-Politik im Grund überzeugen?

Elisabeth Newton: Vor allem mit der Art und Weise wie wir Gemeindepolitik weiter voranbringen wollen, nämlich nicht über die Köpfe der Menschen hinweg. Wir wollen sie einbinden, beteiligen, sie mitentscheiden lassen. So ist unser Zukunftsprogramm entstanden. Wir stehen für gesunde Finanzen, niedrige Abgabenbelastungen, nur wegen uns gibt es auch in 2016 für jeden Bürger wieder den GrundGeldGutschein (GGG). Mit dem Bau der Ortsumgehung Heskem soll ein neues Gewerbegebiet erschlossen werden, der Schulbusverkehr aus der Ortslage Heskem verbannt und das Mehrgenerationenprojekt verwirklicht werden. Investitionen ins GrundBad, die vielfältigen Angebote im neuen GrundTreff, die Freiflächenoase in Roßberg, Rad- und Wanderwege bieten umfangreiche  Möglichkeiten  zum Ausgleich und zur Gesunderhaltung. Und Ebsdorf wollen wir stärken. Das Bürgerprojekt „Musikergarten und Ebsdorf 2020“ ist uns eine Herzensangelegenheit zum Nutzen für den ganzen Ebsdorfer Grund.

von Götz Schaub

Voriger Artikel
Nächster Artikel
GrundPartei? – Das sind nicht alle!

Thorsten Reinhardt (CDU, Andreas Rink (ÜBE/FWG) und Heinrich Rabenau (Bündnis 90 / Die Grünen) wollen mit eigenen Inhalten bei der Kommunalwahl punkten, sparen aber auch nicht mit heftiger Kritik an der SPD.

mehr
Mehr zum Artikel
Kommunalwahl in Ebsdorfergrund

Thorsten Reinhardt (CDU, Andreas Rink (ÜBE/FWG) und Heinrich Rabenau (Bündnis 90 / Die Grünen) wollen mit eigenen Inhalten bei der Kommunalwahl punkten, sparen aber auch nicht mit heftiger Kritik an der SPD.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr