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SPD vorn - kippt Kirchhain politisch?

Trend für den Ostkreis SPD vorn - kippt Kirchhain politisch?

Die ersten Trendergebnisse deuteten am späten Sonntagabend erhebliche politische Verschiebungen in Kirchhain und Stadtallendorf an.

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So viel Papier! Ludwig Klingelhöfer scherzt in Großseelheim mit Wahlvorstand Jochen Schröder (rechts). Die Wahllokale für die beiden Großseelheimer Wahlbezirke befanden sich diesmal nebeneinander im großen Saal des Bürgerhauses.

Quelle: Matthias Mayer

Stadtallendorf. Am Sonntagabend gaben die Wahlleiter erste Trendmeldungen für ihre Städte und Gemeinden heraus. Diese Trends, bei denen nur Listenstimmen gezählt werden, sind mit Vorsicht zu sehen. Das machten auch Stimmen aus den Wahlämtern aller Kommunen im Ostkreis deutlich. Der Anteil der Wähler, die kumuliert und panaschiert haben, ist offenbar gegenüber 2011 erheblich angestiegen. Genaue Angaben dazu sind aber erst möglich, wenn vorläufige Endergebnisse feststehen.

Stadtallendorf:

Laut Trendergebnis erreichte die CDU gestern 30,62 Prozent, die SPD 32,34 Prozent, die Grünen kamen auf 7,78 Prozent, die FDP auf 10,69 Prozent und die Bürgerunion Stadtallendorf auf 18,56 Prozent der Stimmen. Bei der Wahl 2011 kam die CDU im Endergebnis auf 45,09 Prozent, die SPD auf 32,91 Prozent, Bündnis 90/Die Grünen auf 10,16 Prozent, die FDP auf 6,28 Prozent und die nun nicht mehr angetretenen Republikaner auf 5,56 Prozent.

Kirchhain:

Bestätigt sich der Trend, steht die SPD mit 46,1 Prozent vor einem großen Sieg. Die CDU fällt auf 35,4 Prozent zurück und die Grünen verlieren mit 7,7 Prozent fast die jeden zweiten Wähler, während die Linke mit 5,8 Prozent ihren Stimmenanteil verdoppelt. Die FDP verbessert sich auf 5 Prozent.

Die CDU erreichte im Endergebnis bei der Wahl vor fünf Jahren 39,9 Prozent der Stimmen, die SPD 38,8 Prozent, die Grünen 14,6 Prozent, die FDP 3,8 Prozent und die Partei Die Linke 2,8 Prozent.

Neustadt:

Die CDU schrumpft laut Trend auf 44,3 Prozent, die SPD verliert dramatisch und kommt auf 30,8 Prozent. Die FWG schießt mit 24,9 Prozent geradezu durch die Decke. Vor fünf Jahren holte die CDU 49,9 Prozent der Stimmen, die SPD 42 Prozent und die Freie Wählergemeinschaft (FWG) 8,1 Prozent.

Rauschenberg:

Kurioses Trendergebnis in Rauschenberg: Die vier Parteien sind nahezu gleichstark, wobei die FBL das Tableau mit 28,1 Prozent anführt. SPD und Grüne liegen mit 24,03 Prozent gleichauf, dicht gefolgt von der CDU (23,84 Prozent). Bei der vorherigen Kommunalwahl hatte die CDU 32 Prozent, die SPD 28 Prozent, die FBL 20,2 Prozent und die Grünen 19,5 Prozent der Stimmen im Endergebnis erreicht.

Amöneburg:

Die CDU legt auf 44,17 Prozent zu und die SPD verbessert sich erheblich auf 38,75 Prozent. Die FWG rutscht auf 17,08 Prozent ab. 38,23 Prozent erreichte die CDU im Jahr 2011, die SPD 24,76 Prozent, die Freie Wählergemeinschaft 22,58 Prozent und die Amöneburger Wählergemeinschaft, die jetzt nicht mehr antrat 11,91 Prozent.

Wohratal:

Die Offene Liste Wohratal (OLW) wird laut Trend mit 36,3 Prozent stärkste Kraft vor der SPD mit 33,8 Prozent und der CDU mit 30 Prozent. Die SPD wurde bei der Kommunalwahl vor fünf Jahren mit 44,4 Prozent stärkste Kraft, gefolgt von der Offenen Liste Wohratal mit 25,6 Prozent, der CDU mit 25,2 Prozent und den Bürgern für Wohratal mit 4,8 Prozent.

von Matthias Mayer und Michael Rinde

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