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Das sehen die Kandidaten

OP-Wahlkampf-Serie: Teil 4 von 5 Das sehen die Kandidaten

Wie interpretieren Kommunalpolitiker dieses Foto?

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Diesmal geben Kandidaten ihre Eindrücke zu diesem Bild wider.

Quelle: Nadine Weigel, Tobias Hirsch, Thorsten Richter, privat

Marburg. In der OP-Serie „Das sehe ich“ vor der Kommunalwahl legt die Oberhessische Presse den Kandidaten der in Marburg antretenden Parteien Bilder vor, auf die sie spontan reagieren sollen. Ihre Beschreibungen und Assoziationen lesen Sie hier.

Wieland Stötzel:

Ich verbinde mit diesem Foto Erinnerungen an meine Studentenzeit. Ich war und bin gerne im „Sudhaus“ zu Gast. Generell habe ich das studentische Leben in Marburg sehr genossen. Wichtig ist aber auch – gerade in der engen Oberstadt – gegenseitige Rücksichtnahme. Da gibt es noch ungelöste Probleme.

  • CDU, Listenplatz 2
   

Gabriele Munkes:

Das erinnert mich an die Antigida-
Demonstration im Januar 2015, als tausende Menschen in Marburg gegen Fremdenfeindlichkeit protestierten und für ein Willkommensein eintraten. Marburg, das ist offenes Kulturleben, ohne irgend-
welche Leute auszuschließen.

  • Piraten, Listenplatz 4
   

Tanja Bauder-Wöhr:

Das Sudhaus – egal ob am alten oder neuen Standort – ist ein Symbol dafür, dass Menschen unterschiedlicher Herkunft gut zusammen feiern, gut zusammen leben können. Es geht um gemeinsamen Spaß und Freizeit – aber natürlich beschäftigt Oberstadt-Bewohner auch das Thema Lärm.

  • Linke, Listenplatz 2
   

Christian Schmidt:

Das Bild vom „Sudhaus“-Umzug steht für die Freizeitgestaltung junger Menschen. Dafür müssen mehr Möglichkeiten geschaffen werden – nicht unbedingt in der Oberstadt (wo die Feiernden mehr Rücksicht auf die Bewohner nehmen müssen). Dann brauchen wir aber mehr Nachtbusse.

  • Bündnis 90/Die Grünen, Listenplatz 6
   

Dr. Kerstin
 Weinbach:

Junge Leute in einer alten Stadt: Das war die Abschiedsfeier vom „Sudhaus“. Es zeigt die Lebendigkeit in der Marburger Oberstadt und die Freude am Feiern.

  • SPD, Listenplatz 2
   

Dr. Hermann Uchtmann:

In der Oberstadt leben und feiern immer mehr Studenten, Familien ziehen weg. Um Folgeprobleme wie Lärm und Dreck muss sich die Politik kümmern. Wir müssen außerdem aufpassen, dass Oberstadt-Geschäfte nicht aufgeben. Und: Die Oberstadt muss erreichbar bleiben.

  • MBL, Listenplatz 1
   

Lisa Freitag:

Eine echte urige Marburger Kneipe findet einen neuen Platz. Aber das Gebäude hat auch etwas an Charme verloren. Aber das macht Marburg aus: Eine Stadt mit so vielen jungen Leuten wandelt sich ständig. Im Gegensatz zu Frankfurt gibt es hier keine Riesen-Partys, sondern man sitzt eng beisammen.

  • FDP, Listenplatz 4
   

Frédéric Schwindack:

Ich bin heilfroh, dass Marburg so eine junge Stadt ist. Da hier aber auch Menschen leben, die Ruhe brauchen, wenn andere feiern, braucht es gegenseitige Rücksichtnahme. Ich finde es gut, dass am Oberstadtaufzug dafür geworben wird mit dem Schriftzug: „Danke, dass du ruhig bist - deine Oberstadt.“

  • BfM, Listenplatz 4
   

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