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Das sehen die Kandidaten

OP-Wahlkampf-Serie: Teil 3 von 5 Das sehen die Kandidaten

Was verbinden Politiker mit diesem Motiv?

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Diesmal geben Kandidaten ihre Eindrücke zu diesem Bild wider.

Quelle: Nadine Weigel, Tobias Hirsch, Thorsten Richter, Björn Wisker, privat

Marburg. Die OP-Redakteure legten Kommunalpolitikern, die für den Einzug in das neue Stadtparlament kandidieren, Fotos zur Interpretation vor.

 

Hans-Werner Seitz:

Die Luftmessstation dokumentiert, dass die gesundheitsgefährdenden Stickoxidwerte dort besonders hoch sind. Deshalb wollen wir in Marburg die Umweltzone. 
Außerdem müssen die Möglichkeiten, ohne Auto in die Stadt zu fahren, attraktiver gestaltet werden.

  • Bündnis 90/Die Grünen, Listenplatz 8
   

Professor Ulrich Mueller:

Ich sehe eine alltägliche Verkehrssituation in Marburg und die alltäglichen Probleme des menschengemachten Klimawandels. Die deutsche Automobilindustrie hat die Chance einer technischen Vorreiterrolle bei der Umrüstung auf CO2-freie Mobilitätsstandards noch zu wenig genutzt.

  • FDP, Listenplatz 5
   

Roland Böhm:

Mein täglicher Arbeitsweg, damit bin ich gut vertraut. Es herrscht sehr viel Verkehr, man verbringt die Zeit mit dem Warten auf Ampelgrün. Es braucht mehr Busse und Radfahrer, um die speziell in dieser Gegend starke Luftverschmutzung, die hohe Feinstaubbelastung deutlich zu minimieren.

  • Linke, Listenplatz 5
   

Dr. Michael Weber:

Die Schadstoffbelastung ist seit Jahren enorm, dazu habe ich selbst ein Gutachten gemacht. Aber die Luftverschmutzung wurde von der Politik lange kleingeredet. Jetzt haben wir die Grenzwert-Überschreitungen amtlich. Der Nachholbedarf ist groß, man muss für alle den Nahverkehr verbessern.

  • Piratenpartei, Listenplatz 1
   

Götz Schönherr:

Ich sehe einen desolaten Zustand der Straßen in Marburg. Wir haben in unserer Stadt keine großen Probleme mit der Luftverschmutzung, man könnte aber noch einiges verbessern, wenn der Verkehr besser flösse. Rot-Grün tut aber alles, um den Verkehr in Marburg zu behindern.

  • Marburger Bürgerliste, Listenplatz 2
   

Kirsten
 Dinnebier:

Das ist die Universitätsstraße, eine belebte Straße in der Innenstadt. Wichtig ist eine 
Tempo-Reduzierung in der Innenstadt und dass wir weniger Auto-Abgase in der Luft haben. Da ist jeder gefordert, dazu beizutragen. Es sollte auch eine weitere Temporeduzierung auf der Stadtautobahn geben.

  • SPD, Listenplatz 4
   

Joachim
 Brunnet:

Die Luft- und Lebensqualität in der Stadt ist eine sehr wichtige Sache. Allerdings hilft Aktionismus nicht – wie zum Beispiel die Umweltzone. Denn die Hauptverursacher der Luftverschmutzung sind Lkw und Busse. Die Stadtwerke sagen selbst, die Busse können nicht so schnell umgerüstet werden.

  • CDU, Listenplatz 9
   

Frédéric Schwindack:

Das Luftmessgerät scheint etwas ramponiert zu sein, aber es tut wohl noch seinen Dienst. In Marburg muss man aufpassen, dass einem nicht die Luft wegbleibt wegen der dicken Luft, die im politischen Raum manchmal herrscht. Ich bin deswegen für reine Sachpolitik.

  • Bürger für Marburg, Listenplatz 4
   
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