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Das sehen die Kandidaten

OP-Wahlkampf-Serie: Teil 2 von 5 Das sehen die Kandidaten

Was verbinden Kommunalpolitiker mit den Motiven, die sie sehen?

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Halise Adsan fühlt sich bei den Linken kaltgestellt

Diesmal geben Kandidaten ihre Eindrücke zu diesem Bild wider.

Quelle: Tobias Hirsch / Manfred Hitzeroth / Thorsten Richter / Björn Wisker

Marburg. Die OP-Redakteure legten Kommunalpolitikern, die für den Einzug in das neue Stadtparlament kandidieren, Bilder vor. Hier lesen Sie den zweiten Teil.

Götz 
Schönherr:

Wir haben die Aufgabe, Flüchtlinge unterzubringen, gut gelöst. Ich sehe im Camp Cappel keine größeren Probleme. Dort wird sich gut um die Menschen gekümmert. Für die dauerhafte Integration muss noch einiges geschehen – die Stadt hat da jedoch nur begrenzte Möglichkeiten.

  • Marburger Bürgerliste, Listenplatz 2
   

Dr. Christa Perabo:

Das Bild lässt nicht erkennen, wie in Marburg Willkommenskultur für Flüchtlinge gelebt wird. Auf diese können wir sehr stolz sein. Ich hoffe, dass dies auch für die Bleibekultur gelten wird und setze auf die Kooperation aller sozialer Einrichtungen, Religions-, Sport- und Freizeitgemeinschaften.

  • Bündnis 90/Die Grünen, Listenplatz 7
   

Christoph 
Ditschler:

Bei diesem Foto denke ich an die völlig überlasteten Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge und besonders an das Camp Cappel. Ich denke aber auch an die bewundernswerte Arbeit der Ehrenamtlichen. Zugleich habe ich Bedenken, wie die hohe Zahl der Flüchtlinge bewältigt werden kann.

  • FDP, Listenplatz 1
   

Roger Pfalz:

Die Aufnahme der Flüchtlinge bietet eine große Chance. Wenn uns eine gute Integration der Menschen, die lange bei uns bleiben, gelingt, sind diese sicher eine Bereicherung für uns. Ich glaube, wir sind dabei in Marburg auf einem guten Weg – man spricht nicht umsonst vom Marburger Modell.

  • CDU, Listenplatz 7
   

Heinrich 
Löwer:

Man kann dieses Bild als Beispiel für eine Flüchtlingssituation verstehen. Es zeigt, wie auch schon die Kinder davon überfordert werden. Ich habe ein tiefes Mitgefühl und möchte helfen. Man würde gerne in der Lage sein, den Koffer in die Hand zu nehme, um dem Jungen zu helfen.

  • SPD, Listenplatz 5
   

Roland Frese:

Vielleicht ist der kleine Junge auf dem Weg in den Urlaub, aber der wird wohl nicht so luxuriös ausfallen, wie wir das gewohnt sind, aber er wird wohl willkommen sein. Der Junge sucht sicherlich eine neue Heimat – wir suchen im Urlaub ja auch immer vorübergehend eine neue Heimat.

  • Bürger für Marburg, Listenplatz 2
   

Jan Schalauske:

Wie schrecklich muss es sein, tausende Kilometer von zu Hause entfernt zu sein und auf ein besseres Leben zu hoffen! Ehrenamtliche leisten Außerordentliches, aber das darf staatliches Handeln nicht ersetzen. Sprache, Bildung, Job, Wohnraum: Wir müssen allen gute Perspektiven schaffen.

  • Linke, Listenplatz 1
   

Dr. Michael Weber:

In Marburg Hilfe zu leisten ist ebenso sehr nötig, wie es wichtig ist. 





  • Piratenpartei, Listenplatz 1
   

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