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„Eine rundum gelungene Geschichte“

Bilanz der 1225-Jahr-Feier „Eine rundum gelungene Geschichte“

Feiern bis zum Abwinken war offensichtlich das Motto der Gäste des fünftägigen Jubiläumsfestes 
in Dautphe. Die Veranstalter erhielten nur positive Rückmeldungen.

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Die Besucher des stehenden Festzuges erkundeten in Massen die Straßen und Gassen des Dautpher Ortskerns und selbst einsetzender Regen hinderte die Gruppe „Diversity“ nicht daran, ihre Darbietung auf der Aktionsbühne vor dem Bürgerhaus zu Ende zu bringen.

Quelle: Gianfranco Fain

Dautphe. „Mit so vielen Gästen gar nicht mit gerechnet“, „brechend voll“, „super Stimmung“. Wer mit Gerd Hartmann, Vorsitzender des Jubiläumsvereins und zugleich auch Ortsvorsteher, spricht, bekommt die 
Begeisterung über den Verlauf der 1225-Jahr-Feier in Dautphe nochmal hautnah mit.

Fünf 
Tage feierten die Dautpher mit 
ihren Gästen aus den anderen Dautphetaler Ortsteilen und auch darüber hinaus das Jubiläum des Ortes, und vom ersten Tag an übertraf der Zuspruch alle Erwartungen der Veranstalter.

Das fing schon am Donnerstag mit dem Festkommers an. Die Erwartungen waren nicht sehr hoch geschraubt. „So ein Kommers ist ja in der Regel eine dröge Sache“, meint Hartmann. Dennoch stellten die Veranstalter rund 520 Sitzplätze bereit.

Mehr als 3000 Besucher kommen zum Festzug

Und dann die Überraschung: „Das Zelt war voll. Mit so vielen Gästen hatten wir gar nicht gerechnet“, beschreibt Hartmann die Lage. Die Rückmeldungen 
seien nur positiv gewesen. 
Lob gab es vor allem für das kurzweilige Programm, das die Zeit für Grußworte und langen 
Reden einschränkte.

Auch die Mädchen- und Burschenschaft dürfte mit dem Verlauf ihrer 90er-Jahre-Disco-Party zufrieden sein. Das Zelt sei „proppenvoll“ gewesen, sagt Hartmann, der 500 bis 600 Partybesucher schätzt. „Brechend voll“ war das Festzelt gar am Samstag beim sogenannten Heimatabend. Die Stimmung hielt laut dem Vorsitzenden des Jubiläumsvereins bis um 4 Uhr morgens.

Und dann kam der geplante Höhepunkt der Feier. „Super besucht“, war der stehende Festzug und das obwohl ein kleiner Obolus von den Besuchern eingenommen wurde. Mehr als 3000 Gäste zogen durch den alten Ortskern erwarben Kunsthandwerkliches oder Essbares, informierten sich an einem der vielen Stände oder schauten den Darbietungen auf der Aktionsbühne vor dem Bürgerhaus zu.

Erhoffter Erlös des Festes kommt Dorf zugute

Selbst der kurzzeitig einsetzende Regen schreckte die Besucher nicht, stellte der Ortsvorsteher fest. Zudem ereignete sich wieder etwas Unerwartetes: „Auch an diesem Abend war das Zelt voll und es herrschte 
eine super Stimmung!“

Selbst am Montag, als ein Frühschoppen ab 10 Uhr das Ende des Festes einläutete, kamen rund 500 Teilnehmer. Um 15.30 Uhr endete die Livemusik, doch die Dautpher machten bis um 22 Uhr weiter.

Kein Wunder, dass auch der Schirmherr der Veranstaltung von einer „rundum gelungenen Geschichte“, die für jeden etwas geboten habe, spricht. Bürgermeister Bernd Schmidt erhofft sich gar mehr, nämlich, dass das „verbindende Moment des Festes noch einige Zeit anhält“. Denn das sei wichtig für die 
Gemeinde.

Etwas Bleibendes wird das Fest wohl auch hinterlassen. Aus dem erhofften Überschuss möchte der Jubiläumsverein einen Anhänger kaufen, in dem das kleine Festzelt der Ortsgemeinschaft transportfertig aufbewahrt wird. Weiterhin ist geplant, den bei Kindern sehr beliebten Brunnen am Zisternenplatz wieder herzurichten.

von Gianfranco Fain

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