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Das sehen die Kandidaten

OP-Wahlkampf-Serie Das sehen die Kandidaten

Die Zukunft der Adolph-Diesterweg-Schule (ADS) in Weidenhausen steht in der Schwebe. Die Frage, die im Raum steht, lautet: Wie kann die Förderstufe dauerhaft erhalten bleiben?

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Quelle: Benedikt Bernshausen

Gladenbach. Mit der Zukunft des schulischen Angebots für die Klassen fünf befasste sich am vergangenen Freitag auch der Kreistag.

Die OP befragte die Spitzenkandidaten zur Kommunalwahl in der Serie „Das sehe ich“ zu ihren Gedanken zu dem oben stehenden Bild.

In jüngerer Vergangenheit kam die notwendige Schülerzahl von 27 für die Bildung einer Förderstufe mit zwei Klassen nicht zustande. Es scheint, als wäre die Zukunft für das Schulangebot dauerhaft gefährdet.

Hans-Hermann Ullrich:

Ein Erhalt des Förderstufenzweiges ist unbedingt anzustreben. Hier sollte man auch die Möglichkeit nutzen, mit dem Schulelternbeirat und dem Kreiselternbeirat beim Kreis und beim Staatlichen Schulamt darauf hinzuarbeiten, dass der Förderstufenzweig erhalten bleibt. Hier darf man nicht in zu kurzen Zeitintervallen denken, denn die Vergangenheit hat gezeigt, „was erst mal weg ist, ist weg“. Für die Stadt Gladenbach, aber ganz besonders für den Stadtteil Weidenhausen, wäre es ein herber Verlust und wahrscheinlich der Anfang vom Ende der Adolf- Diesterweg-Schule.

  • CDU
   

Markus Wege:

Ich sehe drei Kinder, die sich darüber freuen, gemeinsam lernen zu dürfen. Als Weidenhäuser und Lehrer, dessen Söhne die ADS besuchen durften, sehe ich, wie wichtig es für Kinder ist, möglichst lange gemeinsam mit ihren Freunden wohnortnah zur Schule gehen zu können. Ich sehe aber auch die Sorgen vieler Eltern, die nicht wissen, ob ihr Kind im nächsten Schuljahr die Förderstufe in Weidenhausen wird besuchen können. Diese Sorgen nehme ich genauso ernst wie die Sorgen der Eltern, die unzufrieden mit dem Angebot der ADS sind und ihre Kinder an anderen Schulen anmelden.

  • SPD
   

Helmut Brück:

Wir sehen fröhliche Kinder der Weidenhäuser Schule, die im vertrauten Miteinander die so wichtige Bildungsstätte besuchen. Die demografische Entwicklung macht vor der Schule nicht halt – die Förderstufe mit den bisherigen zwei Klassen steht auf der Kippe. Dies gilt es zu verhindern! Wir brauchen, um das Leben im ländlichen Raum zu erhalten, auch wohnortnahe kleinere Schulen. Dem Zentralisierungswahn darf nicht alles zum Opfer ­fallen. Gerade bei unseren Schulen darf der Rotstift nicht ausschlaggebend sein – unsere Kinder werden es uns danken.

  • FW
   

Edmund 
Zimmermann:

Die Adolph-Diesterweg-Schule in Weidenhausen ist ein wichtiges Puzzleteil im Gladenbacher Schulverbund. Dort jetzt die Förderstufe schließen zu wollen, halte ich für den falschen Weg. Kurze Schulwege und eine Schule, die die Möglichkeit gibt, bis zum Übergang zu weiterführenden Schulen gemeinsam zu lernen, sind für Kinder aber auch für Eltern wichtig. Deshalb: Finger weg von der Förderstufe der Adolph-Diesterweg-Weg-Schule Weidenhausen.

  • Bündnis 90/Die Grünen
   

von Silke Pfeifer-Sternke

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