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Das „Bad“ für Bad Endbach erhalten

Kommunalwahl: 4 Fragen, 4 Antworten Das „Bad“ für Bad Endbach erhalten

In Bad Endbach buhlen CDU, SPD und die Freie Wähler Gemeinschaft um Stimmen. Die OP stellte den Spitzenkandidaten vier Fragen, die einen
 Einblick in die künftige Fraktionsarbeit gewähren sollen.

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Für die Zukunft des Kurortes Bad Endbach wollen sich die Spitzenkandidaten von CDU, SPD und FWG einsetzen.

Quelle: Thorsten Richter

Bad Endbach. OP: Welche Zukunft sehen Sie für den Kurort Bad Endbach? 


Rolf Bernhausen (SPD): Die Situation ist sicher angespannt. Es müssen wieder höhere Übernachtungszahlen erreicht werden. Dafür bedarf es endlich einiger entschiedener Initiativen, die unseren Ort in seiner Stellung als Kneippbad und Heilbad und damit auch als Wohnort wieder attraktiver machen. Wir werden mit dem entsprechenden Wählerauftrag unsere vielfältigen Ideen umsetzen.

Otto-Erich Pfeifer (CDU): Mit dem Bau der Lahn-Dill-Bergland-Therme sind wir auf dem richtigen Weg, Bad Endbach als Kurort für die Zukunft attraktiv zu vermarkten.
   Der Titel „Bad“ konnte für weitere Jahre gesichert werden, damit ist unsere Gemeinde weiterhin das einzige Bad im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Die ortsansässigen Kliniken haben und werden zukünftig weitere Investitionen tätigen und somit Arbeitsplätze sichern und neue schaffen.

Arndt Räuber (FWG ): Der Luftkurort Bad Endbach mit der Therme bildet die idealen Voraussetzungen dafür, dass zeitgemäßes „Kuren“ – Gesundheitsvorsorge /-fürsorge – in unserem Ort zukünftig wieder möglich ist.

 

OP: Welche Position übernimmt Ihre Fraktion in der nächsten 
 Legislaturperiode?

Rolf Bernshausen (SPD , Foto ): Es ist unser Ziel, stärkste Fraktion zu werden, um damit vom Wähler den Auftrag zu erhalten, allein oder mit einem Koalitionspartner mit größtmöglicher Schnittmenge eine sozial gerechte Politik zum Wohl der Gemeinde und ihrer Bürger zu gestalten.

Otto-Erich Pfeifer (CDU): Diese Entscheidung treffen die Bürgerinnen und Bürger von Bad Endbach am Wahlsonntag mit ihrer Stimmabgabe.

Arndt Räuber (FWG): Die FWG verfolgt für die Wahl keinen Kampf um Positionen. Wir wollen daran arbeiten, dass unser Ort für die Bürgerinnen und Bürger wieder lebenswert wird und als Ort eine Zukunft hat.

 

OP: Wozu sagen Sie strikt Nein?

Rolf Bernshausen (SPD ): Mit der SPD-Fraktion wird es keine weitere Belastung der Bürger geben. Bei Investitionen werden wir unser Augenmerk auf Nachhaltigkeit und Rentierlichkeit richten beziehungsweise Umschichtungen im Haushalt vornehmen

Otto-Erich Pfeifer (CDU , Foto ): Mit der CDU Bad Endbach wird es in den kommenden Jahren keine Netto-Neuverschuldung geben. Wir werden die erfolgreich eingeschlagene Haushaltskonsolidierung fortsetzen und Bad Endbach schrittweise aus der Verschuldung herausführen.

Arndt Räuber (FWG): Wir werden uns gegen „Privatisierungen bei der Grundsicherung des Lebens“ stellen. Wasserversorgung, Kläranlage, Gemeindewald und Friedhöfe etc. müssen in Gemeindehand bleiben.

 

OP: Was wollen Sie vorantreiben?

Rolf Bernshausen (SPD): Die SPD-Fraktion steht für mehr Bürgerbeteiligung, die Stärkung und Anhörung der Ortsbeiräte bei Belangen des Ortsteils, die Steigerung der Attraktivität des Wohnortes für alle Generationen und die Stärkung der Eigenverantwortung in der Verwaltung. Wir wollen unsere Gemeinde in den Bereichen Standort, Tourismus und Infrastruktur fit für die Zukunft machen.

Otto-Erich Pfeifer (CDU): Erhebliche Investitionen in die Straßenunterhaltung in unserer Gemeinde. Anreize schaffen, damit junge Mitbürger in Bad Endbach bleiben und der Zuzug von Menschen attraktiv wird (Kindergärten, Schule, Freizeitgestaltung). Verbesserung des ÖPNV. Unterstützung der ehrenamtlichen Tätigkeiten und Vereinsförderung. Ausbau der Freizeitmöglichkeiten unter Einbeziehung der bereits vorhandenen Einrichtungen (Flow-Trail, Wanderwege, um nur einige Beispiele zu nennen).

Arndt Räuber (FWG , Foto ): Es geht immer um die Lebensqualität unserer Bürgerinnen und unserer Bürger: Tourismus – Ärztlicher Notdienst – Stärkung des Wirtschaftsstandortes – kostenfreier Kindergarten.

von Silke Pfeifer-Sternke

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