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Bernd Schmidt bleibt Bürgermeister in Dautphetal

Kandidat der Freien Wähler Bernd Schmidt bleibt Bürgermeister in Dautphetal

Bernd Schmidt sieht sich bei seiner Wiederwahl zur dritten Amtszeit bei einer höheren Wahlbeteiligung trotz weniger Ja-Stimmen in seiner Amtsführung bestätigt.

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Alter und neuer Amtsinhaber in Dautphetal: Bürgermeister Bernd Schmidt.

Quelle: Archivfoto

Dautphe. Die Wahlbeteiligung lag bei 53,1 Prozent. Das entspricht 4743 abgegebenen Stimmen. Gegen Schmidt, der für die Freien Wähler angetreten war, sprachen sich 17,8 Prozent der Wähler aus. Schmidt bleibt damit im Amt.

Als Wahlleiter Udo Kamm um 19.20 Uhr das Endergebnis bekannt gab, war die Spannung, so es diese überhaupt gab, schon längst abgeflaut. Da war lange klar, dass die 4 743 Wahlgänger, wie Kamm verkündete, Bernd Schmidt von den Freien Wählern (FW) als Bürgermeister der Gemeinde Dautphetal bestätigten. Nur die endgültige Prozentzahl blieb bis zum Schluss offen. Am Ende wurden es 82,2 Prozent.

FW-Repräsentant Kurt Lenz war nach Kamm der erste Gratulant. Er beglückwünschte Schmidt zum „hervorragenden Wahlergebnis“ und sagte: „Lass uns zusammen am Haus Dautphetal weiterbauen.“ Die Glückwünsche des FW-Koalitionspartners CDU nahm Schmidt vom Fraktionsvorsitzenden Horst Falk am Telefon entgegen.

Schmidt: Habe es richtig gemacht

„Ich freue mich, ich bin zufrieden“, sagte Schmidt. Er hatte sich eine Marke gesetzt: Alles über 80 Prozent als Stärkung zu sehen. Dass 17,8 Prozent der Wähler das „Nein“ ankreuzten, bei der Wahl 2010 waren es noch 3,9 Prozent, kommentierte Schmidt so: „In zwölf Amtsjahren gibt es immer Entscheidungen, die manchem nicht passen.“ Als Beispiel nannte er die „ganz extreme Windkraftdiskussion“. Diese brachte ihm neben dem traditionell „rot“ wählenden Elmshausen in Herzhausen und Holzhausen die meisten Nein-Stimmen ein. Aber es gab auch vier Wahlbezirke, in denen Schmidt mehr als 90 Prozent Zustimmung erhielt. Die restlichen erbrachten von 81,2 in Wolfgruben bis 87,8 in Dautphe B allesamt Werte über 80 Prozent. „Also habe ich es für den größten Teil der Wähler richtig gemacht“, folgert Schmidt.

Auch die Wahlbeteiligung von 53,1 Prozent stimmte Schmidt zufrieden. „Aufgrund von Gesprächen, hatte ich mit weniger gerechnet.“ Deshalb sei die Zahl als klares Ergebnis und mit Blick auf die Wahlbeteiligung vor sechs Jahren „positiv zu bewerten“. Insgesamt sieht Schmidt das Ergebnis als „Aufwind und Rückendeckung für die nächsten sechs Jahre.“  

von Gianfranco Fain

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