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SPD ist der Wahlsieger

Vorläufige Ergebnisse für Bad Endbach SPD ist der Wahlsieger

Trotz des Wahlerfolgs der Sozialdemokraten werden in Bad Endbach vermutlich CDU und FWG das Sagen haben.

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Bad Endbach. Die CDU hat in Bad Endbach deutlich an Stimmen verloren und verbucht ein Minus von 3,8 Prozent. Profiteur ist die SPD, die die meisten Stimmen auf sich vereinen konnte. Für eine Überraschung gut war der Schlierbacher Rolf Herrmann, Gründer der UBL (die nicht mehr zur Wahl antrat). Hermann stieß mit seiner Entscheidung, für die FW zu kandidieren, auf die Sympathien der Wähler. Von Platz 10 katapultierten sie Herrmann auf den 4. Platz, sodass er sicher in das Parlament einzieht, da die FW 5 Sitze im Gemeindeparlament haben.

Die Anzahl der Sitze blieb für die FW im Vergleich zur Vorwahl konstant. Die SPD mit Rolf Bernshausen an der Spitze hat deutlich an Stimmen dazugewonnen. Die Sozialdemokraten holten 4,8 Prozent mehr Stimmen als 2011. Die SPD kommt auf 10 Sitze im Parlament, einer mehr als 2011. Allerdings reduzierte sich die Anzahl der Gemeindevertreter seit 2006 gravierend: von 31 auf 25 (2011), aktuell sind es 23 Sitze.
Neu für die SPD ins Parlament einziehen wird der 23-jährige Julian Schweitzer, der mit seiner Plakat-Aktion gegen Nazis in seinem Heimatort Bottenhorn für einigen Wirbel gesorgt hatte – zumindest bei der AfD.

Die CDU ist der Wahlverlierer und muss ein Minus von 3,8 Prozent der Wählerstimmen hinnehmen. Die Christdemokraten haben zwei Sitze verloren. Von Platz 15 auf Platz 8 wählten die Bad Endbacher Arno Pfeifer, der somit davon profitiert, dass Wähler gezielt ihre Stimmen verteilt haben.

Da keine Partei die absolute Mehrheit erreicht hat, wird vermutlich die langjährige Koalition von CDU und FW fortgeführt werden. Alles andere wäre eine Sensation.

von Silke Pfeifer-Sternke

 
 
Gemeindevertretung

CDU: 1. Otto-Erich Pfeifer (1 739), 2. Timo Ruopp (1 704), 3. Claus Lixfeld (1 542), 4. Lukas Ranft (1 384), 5. Henning Hild (1 227), 6. Marie-Sophie Künkel (949), 7. Claudia Ferron (920), 8. Manfred Feller (909).

SPD: 1. Rolf Bernshausen (1 983), Svenja Kraft (1 617), 3. Julian Schweitzer (1 432), 4. Karl-Heinz Seitz (1 254), 5. Klaus-Dieter Eckel (1 251), 6. Doris Räuber (1 168), 7. Günter Wagner (1 140), 8. Andreas Debus (1 116), 9. Tamara Reiers (1 058), 10. Volker Freund (1 048).
FWG: 1. Arndt Räuber ( 1777), 2. Horst Kaiser (1 367), 3. Volker Jakob (1 345), 4. Rolf Herrmann (1 080), 5. Birgit Rink (1 019).

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