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Vorläufiges Endergebnis für Rauschenberg

FBL und Grüne legen zu, CDU und SPD sind die Verlierer

Die Wahl zur Stadtverordnetenversammlung Rauschenberg hat ein überraschendes Ergebnis gebracht.
So sieht die künftige Sitzverteilung im Rauschenberger Stadtparlament aus.

So sieht die künftige Sitzverteilung im Rauschenberger Stadtparlament aus.

Rauschenberg. Die Freie Bürgerliste (FBL) ist der große Gewinner. Sie verbesserte sich von 20,2 Prozent im Jahr 2011 auf 29,72 Prozent und gewann zwei Mandate dazu. Mit sieben Stadtverordneten stellt die FBL erstmals die stärkste Fraktion in der neuen Stadtverordnetenversammlung.

Auf den zweiten Platz kam die CDU mit 26,06 Prozent. Sie büßte gegenüber 2011 rund 6 Prozent und ein Mandat ein. Die Christdemokraten stellen künftig noch sechs Stadtverordnete. Noch schlechter erging es der SPD, die zwei Sitze verlor und nur noch mit fünf Parlamentariern in der Stadtverordnetenversammlung vertreten sein wird. Die Sozialdemokraten stürzten von 28,2 Prozent auf 23,13 Prozent ab.

Grüne verbesserten sich um fast zwei Prozent

Zweiter Wahlsieger sind die Grünen. Die verbesserten sich gegenüber 2011 zwar nur leicht von 19,5 auf 21,09 Prozent, doch das reicht für einen zusätzlichen Sitz. Die Grünen stellen künftig fünf Stadtverordnete. „Ich hab‘s eben erst gehört, das hätte ich nicht geglaubt“, kommentierte Manfred Hampach am Montagnachmittag gegenpüber der OP das Ergebnis. Der FBL-Fraktionsvorsitzende räumte ein, dass sich die Bundespolitik zu Lasten der großen Parteien auf der kommunalpolitischen Ebene ausgewirkt habe. Er verwies aber auch auf die sachorientierte Arbeit der FBL im Stadtparlament. „Wir haben immer bürgernah gearbeitet und werden das auch künftig tun“, sagte der Kernstädter, den die Wähler mit einem ausgezeichneten persönlichem Ergebnis wählten. Zugleich stellte er klar, dass es mit der FBL keine Koalition geben werde. Die FBL wolle ihre Unabhängigkeit bewahren und damit ein Wahlversprechen einlösen.

Damit ist klar, dass es auch in den kommenden fünf Jahren keine Koalition in Rauschenberg geben wird, denn ohne die FBL ist keine Mehrheit möglich. CDU-Fraktionschef Heinrich Müller hätte sich ein solches Bündnis auf Zeit für fünf Jahre gewünscht, das nach den Verlusten seiner Partei nicht möglich ist. „Wenn man knapp sechs Prozent und einen Sitz verliert, ist das eine Enttäuschung. Ich glaube, dass wir zusammen mit dem Bürgermeister gute Arbeit im Parament geleistet haben“, sagte der Landwirt aus Schwabendorf. Von daher falle es ihm schwer, Gründe für den Stimmenverlust zu finden.

Themen müssen Mehrheit finden

So erging es auch dem SPD-Stadtverbandsvorsitzenden Manfred Günther. „Ich bin einfach sprachlos“, sagte dieser, um sogleich der FBL und den Grünen zu den Wahlerfolgen zu gratulieren. Den erfolg der Grünen führte Günther unter Hinweis auf die herausragenden Einzelergebnisse von Michael Vaupel und Stefan Seibert auf eine Art Persönlichkeitswahl zurück. „Wir sind abgewatscht worden. An unseren Inhalten und an unserer Arbeit im Parlament kann es nicht liegen“, stellte er fest.

„Das Ergebnis ist ein Hammer“, kommentierte Wahlsieger Michael Vaupel (1.689 Einzelstimmen!) die mehr als 20 Prozent für die Grünen. An Fukushima könne es diesmal nicht gelegen haben, sondern an der guten und konstruktiven Arbeit im Parlament. Dass sich auch künftig die Themen ihre Mehrheit suchen müssen, sieht er nicht als Makel. Die Praxis, an der Sache zu entscheiden, habe sich in Rauschenberg bewährt.

 
Die Stadtverordneten

Die Rauschenberger Stadtverordnetenversammlung hat 23 Sitze. Diese verteilen sich auf vier Fraktionen:

CDU (6 Sitze): Axel Schmidt (1 137 Stimmen) Heinrich Müller (822), Ralf Merle (739), Dagmar Althainz (570), Andreas Pigula (569), Karsten Müller  (553)
SPD (5 Sitze): Brigitte Kleingelhöfer (986), Werner Metke (854), Thorsten Thamke (768), Manfred Günther (768).
Grüne (5 Sitze): Michael Vaupel (1 689), Stefan Seibert (1 273), Kevin Boseniuk (848), Hans-Jürgen Haberzettel (794), Thomas Moll (751).
FBL (7 Sitze): Manfred Hampach (1 040), Norbert Ruhl (909),  Günther Aillaud (819), Karin Lippert (714), Peter Weygand (622), Rainer Kuche (621), Thorsten Bauer (619).

von Matthias Mayer


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