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Zwei neue Brunnen für Erdhausen

Besichtigung der Brunnen-Standorte und Leichenhalle Zwei neue Brunnen für Erdhausen

Nachdem zwei Brunnen dem Straßenbauprojekt in Erdhausen weichen mussten, hat der Ortsbeirat aus seinen Mitteln zwei neue in Auftrag gegeben. Aus dem Brunnen am Backhaus fließt bereits Wasser.

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Bürgermeister Peter Kremer testete im Beisein von Ortsvorsteherin Christiane Becker das Wasser am neu aufgestellten Brunnen am Backhaus in Erdhausen.

Quelle: Silke Pfeifer-Sternke

Erdhausen. Ein neuer Brunnen aus Granit ziert den Platz am Backhaus und soll später noch mit Blumen dekoriert werden. Die beiden alten Brunnen befanden sich am Standort Schneebergstraße und wurden aufgrund der Arbeiten an der Kreisstraße 51 abgerissen.

Diesen Zustand wollte Ortsvorsteherin Christiane Becker nicht belassen. Das Gremium beschloss, aus eigenen Verfügungsmitteln zwei neue Brunnen in Auftrag zu geben. Das erste Resultat ist bereits sichtbar, der zweite Brunnen soll vor dem Bürgerhaus installiert werden.

Ortsbeirat zahlt rund 8000 Euro für zwei neue Brunnen

Einen Großteil seiner Verfügungsmittel hat der Ortsbeirat des Gladenbacher Stadtteils Erdhausen in die zwei Brunnen gesteckt: Becker sprach von Kosten zwischen 7000 und 8000 Euro. Als die Delegation aus Bürgermeister Peter Kremer, Jutta Koch, Leiterin der Hauptverwaltung, Bauamtsleiter Otto Klingelhöfer und Ortsvorsteherin Becker den Brunnen am Backhaus inspizierten, erörterten sie zudem möglichen Handlungsbedarf an dem Gebäude.

Becker fürchtet, dass das Gebäude aufgrund der Straßenarbeiten Feuchtigkeit zieht und erklärte, dass es einen neuen Anstrich vertragen könnten. Die Materialkosten dafür seien nicht so hoch, sodass diese sicher noch im Budget des Ortsbeirats liegen werden, versicherte Becker. Sie hofft, dass sich einige Bürger bereit erklären, die Arbeiten in einer gemeinsamen Aktion zu übernehmen.

Bevor der Brunnen besichtigt wurde, stand zunächst die sanierte Friedhofshalle auf der Agenda der Delegation. Die Sanierung sei schon länger Thema gewesen, erinnerte Bürgermeister Kremer zuletzt während einer Bürgerversammlung im vergangenen Jahr.

Stadt stellt 7000 Euro zur Verfügung

Daraufhin habe die Stadt Kontakt zur Kirchengemeinde aufgenommen – Pfarrer Thilo Ohrndorf war ebenfalls bei der Besichtigung der Friedhofshalle zugegen –, und dann habe man die Sanierung „angepackt“. „Ich bin froh, dass die Friedhofshalle wieder in einem guten Zustand ist“, sagte der Bürgermeister. Es sei schön, dass es mit der Sanierung geklappt hat, ergänzte Becker. Die Friedhofshalle hat einen neuen Anstrich erhalten, wobei die Wände mit grauer Farbe abgesetzt sind. Man habe ein bisschen Kosmetik betrieben, weil Feuchtigkeit in den Raum eingedrungen sei.

Die Mitarbeiter des Bauhofs haben 150,5 Stunden an der Friedhofshalle gearbeitet. Bei einem rechnerischen Stundenlohn von 34 Euro seien das 5100 Euro, die die Stadt Gladenbach bereitgestellt habe. Hinzu kommen noch 800 Euro für die Tür und sonstige Materialkosten. In der Summe habe die Stadt rund 7000 Euro für die Sanierung bereitgestellt. „Das ist es wert“, erklärte Kremer.

Christiane Becker kündigt an, aus den Verfügungsmitteln des Ortsbeirates Geld zu den Sanierungkosten beizusteuern.

von Silke Pfeifer-Sternke

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