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Zum Abschied gibt es ein Geschenk

Oranier-Heiztechnik Zum Abschied gibt es ein Geschenk

Die Oranier-Gruppe unterstützt stets zum Jahresende eine gemeinnützige Organisation. Diesmal ging eine Spende von 5000 Euro an die in ­Weidenhausen ansässige Karl-Lenz-Stiftung.

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Nikolaus Fleischhacker (rechts), Geschäftsführer der Oranier-Gruppe, überreicht an Reiner Kegel, dem langjährigen Vorsitzenden der Karl-Lenz-Stiftung, symbolisch einen großen Scheck.

Quelle: privat

Weidenhausen. Die Stiftung verwaltet das künstlerische Lebenswerk des Malers Karl Lenz (1898 bis 1949) und macht es der Öffentlichkeit zugänglich. Zu diesem Zweck wurde gemeinsam mit dem Heimatverein Weidenhausen im Regionalmuseum „Hinz Hoob“ – einem alten Dreiseithof – eine alte Scheune aufwendig saniert. Hier sind nun die Werke des Künstlers ausgestellt.

Karl Lenz ist für die Darstellung hessischer Natur- und Kulturbilder bekannt. Der im Alter von 51 Jahren verstorbene Maler beschäftigte sich unter anderem mit der Darstellung von Bauern bei der Arbeit und verewigte auch dörfliche Volksfeste auf Leinwand. Lenz gilt daher als der letzte große Maler hessischer Landschaften und der bäuerlichen Lebensweise.

Bilder waren zunächst 
in Erdhausen ausgestellt

In den 60er und 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts kümmerte sich Berta Lenz um die künstlerischen Hinterlassenschaften ihres Ehemanns und betrieb im Wohnhaus des Künstlers ein Café, in dem die Gemälde ausgestellt wurden.

Nach dem frühen Tod der gemeinsamen Tochter verpachtete Berta Lenz das Gebäude in Erdhausen mitsamt den zeitgeschichtlich wertvollen Bildern. Um den künstlerischen Nachlass zu sichern, wurde deshalb 1985 die Karl-Lenz-Stiftung gegründet, welche die Bilder in das Regionalmuseum nach Weidenhausen verlegte.

„Die Spende an die Karl-Lenz-Stiftung ist für uns nach dem Umzug von Weidenhausen nach Haiger ein kleines Abschiedsgeschenk an den Heimatverein und an den Ort Weidenhausen“, sagte Nikolaus Fleischhacker, Geschäftsführer der Oranier-Gruppe bei der Spendenübergabe.

Firmensitz Mitte 2015 
nach Haiger verlegt

„Als Traditionsunternehmen, das auf eine rund 400-jährige Geschichte zurückschaut, ist es uns wichtig, dass in der heutigen unruhigen und schnelllebigen Zeit kulturelle Werte erhalten bleiben. Die Kunstwerke von Karl Lenz spiegeln eine Epoche wider, die so weit entfernt wirkt und doch noch keine hundert Jahre her ist. Der Blick auf die Gemälde zeigt uns unsere gesellschaftlichen Wurzeln und lädt zum Nachdenken ein.“

Die Oranier-Gruppe hatte bis Mitte des vergangenen Jahres den Firmensitz in Weidenhausen und ist aufgrund des Expansionskurses Anfang August 2015 nach Haiger umgezogen. Das Unternehmen teilt sich in zwei Geschäftsbereiche: die Heiztechnik und die Küchentechnik.

Die Oranier-Heiztechnik mit der zweiten Marke Justus zählt zu den Marktführern bei Kamin- und Gasöfen. Die Küchentechnik bietet das gesamte ­Sortiment an Küchengeräten an. Hierzu zählen Backöfen, Kochfelder, Dunstabzugshauben, Geschirrspüler sowie Kühlgeräte.

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