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Zukunft der Leuchten ist noch ungewiss

Straßenleuchten in Gladenbach Zukunft der Leuchten ist noch ungewiss

Gladenbachs noch zu wählendes neues Parlament wird sich nach seiner Konstituierung wohl recht zügig mit der Zukunft der rund 1.800 Straßenleuchten im Stadtgebiet beschäftigen.

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Nach der Wahl wird sich Gladenbachs Parlament mit der Zukunft der Sraßenbeleuchtungsanlagen beschäftigen.

Quelle: Hartmut Berge

Gladenbach. Im Investitionsplan, einem Bestandteil des bereits von der Stadtverordnetenversammlung verabschiedeten Haushaltsplans sind Einnahmen in Höhe von 160.000 Euro für das Projekt „Verkauf der Straßenbeleuchtungsanlagen“ veranschlagt.

Unter anderem bei den Beratungen des Zahlenwerks in den Fachausschüssen erläuterte Kämmerer und Bürgermeister Klaus-Dieter Knierim das Vorhaben: Etwa 100.000 Euro gebe die Stadt alleine für die Stromversorgung der 1.800 städtischen Leuchten aus.

Während der Verhandlungen über den Neuabschluss der auslaufenden Stromkonzessionsverträge sei mit den beiden Bietern auch über die Zukunft der Straßenbeleuchtung gesprochen worden, berichtete Knierim.
Eine Option ist der Verkauf des gesamten Straßenbeleuchtungsnetzes an einen Energielieferanten.

Der wäre dann – neben der Umrüstung auf energiesparende Lampen – auch für die Reparatur und Instandhaltung der Anlagen für eine festgesetzte Vertragslaufzeit zuständig.
Eine weitere Variante wäre die Umrüstung mithilfe eines Energieeinspar-Contractings mit einem Versorger.
Bliebe als letzte praktikable Alternative die Umrüstung der „Energiefresser“ mit städtischem Geld.

Kommt es zum Verkauf auf Zeit, dann soll dafür mindestens ein Erlös von 160.000 Euro erzielt werden. Ursprünglich waren im Haushaltsentwurf 10.000 Euro weniger vorgesehen.

von Hartmut Berge

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