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Zufall hilft bei Planung eines neuen Feuerwehr-Domizils

Parlament Zufall hilft bei Planung eines neuen Feuerwehr-Domizils

Im Ortsteil Wommelshausen soll ein neues Feuerwehrgerätehaus errichtet werden.

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Auf diesem Grundstück in Wommelshausen soll das neue Feuerwehrgerätehaus gebaut werden.Foto: Klaus Peter

Bad Endbach . Der Bau des Feuerwehrgerätehauses wurde notwendig, da das bisherige in unmittelbarer Nähe des Dorfgemeinschaftshauses nicht mehr den Anforderungen genügt. Für den Neubau, mit dem bereits in diesem Jahr begonnen werden sollte, war ursprünglich ein Areal in der Nähe des Kinderspielplatzes vorgesehen. Allerdings hätten dieses Grundstück planerische Schwierigkeiten mit sich gebracht. Auch seien die Realisierung einer vernünftigen Zufahrt und der Nachweis von genügend Stellplätzen schwierig gewesen. Der Standort sei damals festgelegt worden, da kein besseres Grundstück gefunden werden konnte.

Durch einen Zufall habe die Verwaltung erfahren, dass eine Erbengemeinschaft ein rund 1300 Quadratmeter großes Grundstück in der „Höhenstraße“ verkaufen will. Dieses Grundstück sei deutlich besser für den Neubau geeignet, zumal die Zufahrt und ein Nachweis der Stellplätze problemlos möglich sind. Vorteilhaft sei auch die Tatsache, dass entgegen dem ursprünglichen Areal dort nicht in den Hang hinein gebaut werden muss. Der Grundstückspreis ist bereits durch den Vorstand ausgehandelt.

Rolf Bernshausen (SPD-Fraktion) zeigte sich erfreut über die positive Entwicklung. Allerdings monierte er, dass der Wommelshäuser Ortsbeirat in die Beratung zum Ankauf des Grundstücks nicht einbezogen worden sei, zumal es möglicherweise für die neuen Nachbarn des Feuerwehrgerätehauses Beeinträchtigungen durch den Neubau gäbe. Ein solches Projekt an dem Ortsbeirat vorbei zu entscheiden, halte er nicht für gut, betonte er.

Einstimmig votierten die Parlamentarier dann für den Ankauf des Grundstückes, wobei für den Neubau in diesem Jahr 380000 Euro im Haushalt zur Verfügung stehen. Bereits im Oktober 2012 hatte Innenminister Boris Rhein einen Förderbescheid des Landes in Höhe von 192000 Euro übergeben.

Auf Empfehlung von Bernshausen wurde der Tagesordnungspunkt „Beteiligung des Eigenbetriebs der Gemeinde Bad Endbach „Kur-Tourismus-Energie“ an der Lahn-Dill-Bergland-Energie GmbH und der Energiegenossenschaft Lahn-Dill-Bergland an den Haupt- und Finanzausschuss überwiesen. Es solle in einer Informationsveranstaltung, zu der alle Gemeindevertreter und -vorstandsmitglieder eingeladen werden, unterrichtet werden. Bernshausen beklagte, dass das Vertragswerk ohne entsprechende Informationen nicht einfach zu durchschauen sei.

von Klaus Peter

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