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Nautilust Gladenbach

Zeitplan für neue Außenanlage geht baden

Nur wenn das Wetter mitspielt und alsbald der Bescheid aus Wiesbaden vorliegt, kann der Bauabschnitt 2b des „Nautilust“-Projektes bis zur Freibadsaison 2010 abgeschlossen werden.

Auf diesem Teil des ehemaligen Freibadgeländes soll eine Sprunganlage entstehen – wenn ein entsprechender Zuschuss aus Wiesbaden fließt.

© Hartmut Berge
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Gladenbach. Mithilfe des Konjunkturpakets II soll es ab der nächsten Saison wieder ein Freibad geben. So lautete noch im Sommer die Zielvorgabe der Entscheidungsgremien der Kur- und Verkehrsgesellschaft Gladenbach (KFG), die für den Bäderbetrieb zuständig ist. Wenn möglich, sollten alle aufwendigen Bauarbeiten noch in diesem Jahr abgeschlossen werden, sodass ab Mai nächsten Jahres wieder ein Sommerbad zur Verfügung steht.

Das Sonderinvestitionsprogramm von Land und Bund zur Konjunkturförderung machte es möglich, dass die Stadtverordneten im April über die Verwendung von 1,16 Millionen Euro beschließen konnten.

Ganz oben auf der Liste standen 700.000 Euro. Sie sollen dazu dienen, einen großen Teil des ursprünglich vorgesehenen Abschnittes 2 b beim Wiederaufbau des Freizeitbades „Nautilust“ zu verwirklichen. Entstehen sollen für das Geld ein 25 Meter langes Sommerbadbecken mit sechs Schwimmbahnen und ein Planschbecken.

Vollendet wäre die Schwimmlandschaft, wenn auch noch eine Sprunganlage verwirklicht würde. Dieses Projekt ist nur zu schultern, wenn ein Gladenbacher Antrag auf Bezuschussung des letzten Bauabschnittes in Wiesbaden positiv beschieden würde.

Es liege noch kein Bescheid zu dem entsprechenden Zuschussantrag vor, sagte am Montag KFG-Geschäftsführer Günter Euler auf Anfrage der OP. Selbst mit dem Erdaushub für die Sprunganlage darf vor Vorliegen des Bescheids nicht begonnen werden.

Derweil läuft dem Bauherrn die Zeit davon. Ein nasser Herbst und langer und strenger Winter könnte den Planern einen Strich durch die Rechnung machen. In diesem Fall wären die Arbeiten wohl kaum bis zur Freibadsaison abgeschlossen.

von Hartmut Berge

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