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Zeitbeschränkung ist im Gespräch

Innenstadtinsel Zeitbeschränkung ist im Gespräch

Sowohl Bürgermeister Peter Kremer als auch Bauamtsleiter Ulrich Weber hoffen, dass trotz Zusatzleistungen die Kosten für die Innenstadtinsel bei 1,2 Millionen Euro bleiben. Überlegt wird, wie das Dauerparken eingeschränkt werden kann.

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Bürgermeister Peter Kremer (von links) informierte die Ortsbeiratsmitglieder Edmund Zimmermann und Bernhard Schwarz über den Baufortschritt der „Innenstadtinsel“, wobei ihn Bauamtsleiter Ulrich Weber unterstützte.

Quelle: Klaus Peter

Gladenbach. Zu einer Ortsbesichtigung der „Innenstadtinsel“ trafen sich am Mittwochabend der Ortsbeirat der Stadt Gladenbach mit Bürgermeister Peter Kremer und Bauamtsleiter Ulrich Weber, um sich über den Baufortschritt zu informieren und Informationen einzuholen.

Formen nimmt die „Innenstadtinsel“ zwischen „Teich- und Marktstraße“ an. Bis zu 1,2 Millionen Euro sollen laut Parlamentsbeschluss für dieses Bauvorhaben investiert werden, das zu zwei Drittel über das Programm „Stadtumbau West“ bezuschusst wird. Ob die Stadtverordnetenversammlung für Zusatzleistungen noch etwas nachlegen muss, steht noch nicht fest. Durch die relativ positiven Ausschreibungsergebnisse, so berichtete Ulrich Weber, hoffe er die Kostenschätzung einzuhalten. Eine Zusatzleistung war der Austausch des Bodens, um den Unterbau für den Parkplatz zu stabilisieren. Auch die Passage zwischen dem früheren Schlecker-Markt und dem ehemaligen Katasteramt wird jetzt realisiert, was ursprünglich aussichtslos erschien.

Die Ortsbeiratsmitglieder erkundigten sich, wann der Abbruch der Mauer und des Nebengebäudes am „Hindenburg-Platz/Schlag‘sches Grundstück“ erfolge. Mittlerweile sei die Rohbaugarage abgerissen, die Voraussetzung für die Anlage der Passage entlang des ehemaligen Schlecker Marktes sei somit gegeben. Kremer teilte dazu mit, dass die Firma „Pizza-Blitz“ erst ihren Umzug vollziehen müsse, bevor die Mauer, die den früheren „Hindenburg-Platz“ vom Schlag‘schen Grundstück trennt, ebenso abgetragen werden kann wie das kleine Nebengebäude.

Ob die Mauer, die das Nebengebäude von der Marktstraße trennt, entfernt wird, steht noch nicht fest, berichtete Kremer. Vermutlich werde die Passage entlang des ehemaligen Schlecker-Markts gepflastert, bevor die Baufirma den Abbruch der Mauer und des Nebengebäudes angeht, berichtete Weber. Nach der Teilabnahme des Parkplatzes müssten noch kleinere Nacharbeiten erfolgen.

Die mit Holz verkleidete Stützmauer, die das Parkgelände zur „Marktstraße“ begrenzt, soll einen natürlichen Abschluss darstellen. Dies trete ein, wenn die Holzverkleidung verwittre und eine ganz spezielle Farbe entwickle. Auch sei das Parkgelände kein schnöder Parkplatz sondern auch für Veranstaltungen nutzbar und deshalb entsprechend angelegt.

Edmund Zimmermann stellte fest, dass das Parkgelände durch viele Dauerparker genutzt werde. Zurzeit werde überlegt, das Parken auf zwei oder auch auf drei Stunden zu beschränken, erklärten Kremer und Weber. Die Allee wird mit einem Polder versehen, damit dieser Fußweg nicht von Autos genutzt wird.

von Klaus Peter

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