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„Wurstkuriere“ sind mit dem Rad unterwegs

Gladenbach „Wurstkuriere“ sind mit dem Rad unterwegs

Zum 21. Mal wird der Männergesangverein Gladenbach anlässlich des Gladenbacher Volksfestes das Kirschenmarktfrühstück ausrichten und den Besuchern selbst gemachte Wurst anbieten

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Die Wustspezialisten des Männergesangvereins Gladenbach (von links) Walter Schmidt, Manfred Nebe, Hermann Aßmann, Walter Kresse und Michael Graf. Foto: Alexandra Regner

von Alexandra Regner

Gladenbach. Das ist sie also: Die Herstellungsstätte der berühmten „Roten Wurst“, besser „Rode Woscht“, die in Hessen, vor allem in der hiesigen Region – Kultstatus besitzt, aber für Besucher des traditionellen Kirschenmarktfrühstücks in Gladenbach etwas ganz besonderes ist.
Manfred Graf würzt gerade mit konzentrierter Miene. In den Behältern vor ihm liegen große Fleischmassen. Seit sieben Uhr morgens sind Walter Schmidt, Hermann Aßmann, Walter Kresse, Josef Rubner und Manfred Nebe vom Männergesangverein Gladenbach im professionellen Schlachthaus im alten Ortskern von Niederweimar bei der Arbeit.
In wechselnder Besetzung tun sie dies schon seit zwanzig Jahren, seitdem stellen sie für das Kirschenmarktfrühstück die leckere Hausmacher-Wurst her, die sich nach wie vor wachsender Beliebtheit erfreut. Ein Frühstück besteht jeweils aus einem Stück Mettwurst, Leberwurst, Blutwurst samt Gewürzgurke, Zwiebelringen und Holzbrettchen. Hunderte von hungrigen Kirschenmarkt-Besuchern werden auch diesmal wieder gerne Schlange stehen.
Manfred Graf fügt zum Hackfleisch, das aus Schweinebauch, -schulter und -speck besteht, Salz, Pfeffer, Muskat, viel frischen Knoblauch, Rohrzucker und Ascorbinsäure hinzu. Die Mischung ist freilich geheim.


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