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Wurst fürs Frühstück

Kirschenmarkt Wurst fürs Frühstück

Am Wochenende stellten vier Sänger des Männergesangvereins (MGV) Gladenbach und Metzger Michael Graf in der Weidenhäuser Metzgerei Schorge die Rote Wurst für das Kirschenmarktfrühstück her.

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Die „Wurst-Macher“ (von links): Walter Kresse, Michael Graf und Armin Schönauer beim ­Herstellen der Roten Wurst für das Kirschenmarkt-Frühstück.

Quelle: Ingrid Lang

Weidenhausen. Dafür brauchten Metzger Walter Kresse, Manfred Nebe, Armin Schönauer und Markus Busch rund drei Stunden. Die gleiche Zeit benötigten sie für die Produktion der Blut- und Leberwurst, die in Scheiben geschnitten von den Sängern auf Frühstücksbrettchen am Kirschenmarkt-Samstag serviert wird.

Doch zuvor muss das Fleisch in einem großen Fleischwolf gemahlen werden. Michael Graf fügt die Würzmischung hinzu, verrät aber nicht, was und wie viel in die Masse kommt, die anschließend gut durchgeknetet wird.

Seit vielen Jahren sind Kresse und Nebe beim „Wurschtmachen“ dabei. Vor sechs Jahren gesellte sich der gelernte Koch Schönauer und auch Busch dazu, ebenfalls aus Spaß am Zubereiten der Wurst. Kresse zieht den atmungsaktiven Kunstdarm für die Rote Wurst auf die Füllmaschine auf und Graf presst die Masse hinein. Danach verschließt Schönauer den Darm mit einem Klipper. Alles funktioniert wie am Schnürchen.

Graf hängt die fertigen roten Würste auf Stangen und achtet darauf, dass alle Würste einen Abstand haben, damit sie sich beim Räuchern im Ofen nicht berühren. Nach dem Räuchern über Nacht werden die Würste zum Trocknen in einem kühlen und trockenen Raum aufgehängt und erst kurz vor der Zubereitung für das Kirschenmarktfrühstück herausgeholt.

Während das Team mit der Herstellung der Roten Wurst beschäftigt war, begannen Nebe und Busch mit der Vorbereitung für die Herstellung der Blut- und Leberwurst, die einen Tag später in die Därme gefüllt wird. In gut drei Stunden haben die Sänger mit Graf 200 Kilogramm Rote Wurst und einen Tag später ebenso viel Blut- und Leberwurst hergestellt. Die Blut- und Leberwürste bleiben bis zum Kirschenmarkt in einem Kühlhaus. Sie werden erst am Morgen kurz vor dem Frühstück herausgeholt und frisch in Scheiben geschnitten.

von Ingrid Lang

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