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Wolfgrubens Wehr will fusionieren

Tageslarmbereitschaft Wolfgrubens Wehr will fusionieren

Die Personalsituation macht den Zusammenschluss notwendig: Derzeit gehören der Einsatzabteilung in Wolfgruben lediglich sieben Feuerwehrleute an.

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Wehrführer Andreas Engel spricht sich für einen Zusammenschluss der Einsatzabteilungen von Wolfgruben und Dautphe aus.

Quelle: Klaus Peter

Wolfgruben. Wie Ortsbeiratsmitglied und Wehrführer Andreas Engel während der Ortsbeiratssitzung am Dienstagabend berichtete, gehören der Wolfgrubener Einsatzabteilung nur noch 7 Feuerwehrleute an, wovon nur einer für die Tagesalarmbereitschaft zur Verfügung steht. Der Gesetzgeber schreibe aber für eine Einsatzabteilung mindestens zwölf Mitglieder vor.

Auch aus der Jugendfeuerwehr, die aus 3 Schülern im Alter von 11 und 12 Jahren besteht, seien kurzfristig keine Übernahmen in die Einsatzabteilung möglich. Deshalb sehen sich die Wolfgrubener gezwungen, so berichtete Engel, ihre Einsatzabteilung mit der Dautpher Wehr zusammenzulegen. Bereits seit 2010 beschäftige sich die Feuerwehr aufgrund der Personalsituation mit einer Zusammenlegung, mit der auch die Dautpher einverstanden seien. Während der Jahreshauptversammlung werde dazu ein Beschluss gefasst, wobei sich 4 Wolfgrubener bereit erklärt hätten, „den Weg nach Dautphe mitzugehen“.

Der Ortsbeirat votierte einstimmig für den Haushaltsplan 2014 der Gemeinde Dautphetal. Dieser sieht folgende Investitionen in Wolfgruben vor: 100000 Euro für den Bau der Straße „Am Roten Weg“, 200000 Euro für die Straße „Bornwiesen“, für Kanalarbeiten „Bornwiesen“ 90000 Euro und für die Wasserversorgung 50000 Euro. Laut Ortsvorsteherin Monika Heuser-Fischbach stehen die Termine für die Anliegerversammlungen nicht fest.

Für das Jahr 2016 ist im Investitionsplan die Einrichtung einer Behindertentoilette im Dorfgemeinschaftshaus geplant und für 2017 die Teilerneuerung des „Lahnwegs“ sowie die Wasserversorgung „Friedensstraße“.

Einstimmig sprach sich der Ortsbeirat gegen ein Transportwagensystem für den Friedhof aus, da ein solches für die drei Ebenen des Friedhofes nicht anbiete. Ein Urnengrabfeld soll auf Wunsch der drei Ortsbeiratsmitglieder neben dem Rasengräberfeld angelegt werden.

Ortsbeiratsmitglied Harald Fett sprach Nacharbeiten an der Außenanlage des Dorfgemeinschaftshauses an. Auf die Defizite seien Vertreter der Fachfirma bei einem Ortstermin mit Bauamtsvertretern hingewiesen worden. Weiter monierte Fett, dass die Treppe von der oberen zur unteren „Bergstraße“ marode sei und ein erhebliches Gefahrenpotenzial darstelle. Heuser-Fischbach berichtete dazu, das gemeindliche Bauamt habe mitgeteilt, dass die Sanierung für rund 20000 Euro im Moment nicht realisierbar sei. Die Ortsvorsteherin schlägt vor, die Sanierung in zwei Bauabschnitte aufzuteilen, um vielleicht noch in diesem Jahr damit beginnen zu können.

von Klaus Peter

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