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„Wir wollen nicht abgehängt werden“

Ortsbeirat Mornshausen/S. „Wir wollen nicht abgehängt werden“

Im Ortsbeirat des Gladenbacher Ortsteils Mornshausen wird zum wiederholten Mal der Wunsch nach einem ­neuen Baugebiet laut.

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Der Auslauf der verrohrten Nixböde unterhalb des ehemaligen Bahndamms ist zugewachsen und verschlammt. Der Ortsbeirat fürchtet bei Starkregen eine Überschwemmung.

Quelle: Peter Piplies

Mornshausen/S. Nach gründlicher Auswertung von Karten und Plänen durch die Mitglieder des Ortsbeirates, gäbe es aktuell nur noch rund zehn Baulücken, die bebaut werden könnten oder dürften, erläutert Ortsvorsteherin Margarete Kuhrt. Daher auch die nachdrückliche Forderung des Gremiums nach einem neuen Baugebiet.

Nach diversen Anfragen und Schreiben gab es nun eine Antwort aus dem Gladenbacher Rathaus. Der Magistrat werde sich demnächst mit einem möglichen Baugebiet „In den Waizländern“ oberhalb vom Wiesenweg befassen. Doch: „Wir wollen hier in unserem Stadtteil nicht abgehängt werden und jungen Familien Möglichkeiten zum Hausbau geben“, betont die Ortsvorsteherin.

N ach Rohrbruch : Sorge um Folgeschäden

Weiteres Thema der jüngsten Sitzung war ein Rohrbruch in der Hauptstraße. Hier haben zwei umsichtige Jungs sofort ­ihre Mutter sowie Ortsvorsteherin Kuhrt verständigt, sodass der Schaden noch in derselben Nacht behoben werden konnte. Allerdings wurden die Asphaltarbeiten sehr unregelmäßig ausgeführt. Daher warten Kuhrt und ihre Kollegen aus dem Ortsbeirat auf Nachbesserungen.

Außerdem macht sich das Gremium Sorgen um eventuelle Folgeschäden. Die Hauptstraße sei auf einer Länge von mindestens 40 Metern unterspült gewesen, erläuterte Manfred Schmidt aus dem Gremium. Der Reparatur-Bautrupp hingegen hatte nur eine kleine Stelle aufgebrochen und wieder verschlossen.

Es kann aber durchaus sein, dass das Wasser auf der kompletten Länge Sand und Schotter aus dem Unterbau der Hauptstraße gewaschen hat und sich an diesen Stellen demnächst die Deckschicht senken werde. Diese Folgekosten soll der zuständige Zweckverband übernehmen und nicht die Steuerzahler und Bürger in Gladenbach, fordert das Gremium einstimmig in seinem Schreiben an das Bauamt der Stadt.

Auch Bushäuschen auf der Wunschliste

Damit weitere „Überraschungen“ und eventuelle Kosten für die Stadt vermieden werden, fordert der Ortsbeirat in Mornshausen, die Verrohrung der Nixböde dringend zu überprüfen – am besten durch ­eine Befahrung mit einer Spezialkamera. Das Fließgewässer ist teilweise­ in der Ortslage von Mornshausen verrohrt worden.

Inzwischen sind die Ein- und Ausgänge zugewachsen und bei Starkregen regelmäßig verstopft. Sollte auch das Rohrsystem ­
verschlammt oder teilweise­ verstopft sei, könne dies bei entsprechender Witterung zum Hochwasser in der Ortsmitte führen, waren Kuhrt und ihre Mitstreiter sich einig.

Als einen ersten dringenden Schritt sollte der Austritt der Nixböde unterhalb des Bürgerhauses am ehemaligen Bahndamm freigeräumt werden. Auch der Einlauf in der Ortsmitte in der Nähe der Bushaltestelle sollte gründlich geräumt werden, fordert der Ortsbeirat.

Weitere Problemfälle sind die beiden Buswartehäuschen ebenfalls in der Dorfmitte. Die Holzkonstruktion auf der einen Seite wäre mit ein wenig Farbe und Arbeit wieder auf Fordermann zu bringen. Zudem müssten Dachrinnen und das Dach ausgebessert werden.

Auf der gegenüberliegenden Seite fehlt nach wie vor die zerstörte Glasscheibe. Auf der Rückseite des Buswartehäuschens liegen zudem noch die Glassplitter. Der Ortsbeirat möchte wissen, ob und wann die Scheibe ersetzt werde und ob der Bauhof das hölzerne Wartehäuschen wieder in einen ansehnlichen Zustand bringen kann.

von Peter Piplies

 
 
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