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„Wir wollen alle Talente zeigen“

Proben zum „Winterball“ „Wir wollen alle Talente zeigen“

Es wird festlich und humorvoll. Es wird gesungen und gelacht. Und es gibt atemberaubende Tänze und Musik. Das „Tanz und Theater Dautphe“ lädt am 4. Februar zum ersten „Winterball“ ins Dautpher Bürgerhaus.

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Die Tanzgruppe „Diversity“ von Conny Dönges probt für den „Winterball“.

Quelle: Christian Röder

Dautphe. Biene Maja, Pippi Langstrumpf, Aladin und Robin­ Hood – alles bekannte Stücke, die das Tanztheater um Leiterin Conny Dönges bereits in Dautphetal auf die Bühne gebracht haben.

Bei der humorvollen Neuinterpretation von Robin Hood waren im Vorjahr insgesamt mehr als 1000 Zuschauer ins Dautpher Bürgerhaus gekommen. In dieser Tradition steht auch der „Winterball“ auch wenn Conny Dönges Wert darauf legt, dass es keine Tanztheater-Veranstaltung, sondern eben ein „Tanz und Theater“ ist – mit vielen bekannten Gesichtern der Produktionen aus den vorherigen Jahren.

„Die Akteure sitzen bereits in den Startlöchern und können es kaum erwarten, sich wieder auf der Dautpher Bühne zu präsentieren“, sagt Dönges. Wie intensiv sich die Teilnehmer auf den „Winterball“ vorbereiten, verrät ein Blick auf den Termin- und Probenplan. „Jetzt, so kurz vor der Veranstaltung, treffen wir uns bis zu dreimal die Woche“, verrät die Leiterin.

Rund 100 Akteure – Tänzer, Schauspieler, Sänger, Performer – werden auf der Bühne des Bürgerhauses stehen. Die Alters­spanne reicht dabei von 8 Jahren bis hin zu mehr als 50. An diesem Probentag, den wir besucht haben, trainieren knapp 30 „Diversity“-Tänzerinnen für den großen Auftritt.

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Am 4. Februar finden im Bürgerhaus Dautphe zwei Vorstellungen: Die Erste startet um 15.30 Uhr (Ende voraussichtlich 17.30 Uhr), die Zweite beginnt um 20 Uhr.
„Im Anschluss an diese zweite Vorstellung möchten wir unsere Zuschauer nach dem Programm einladen, gemeinsam mit uns, in eine hoffentlich lange Winternacht zu tanzen“, erklärt Conny Dönges.
Unter Vorlage ihrer Eintrittskarte können Gäste der Aufführungen gegen einen Aufpreis ab 22 Uhr zum Tanz durch die Winternacht hinzustoßen.
Karten gibt es im Vorverkauf bei der Vinolade, Grüner Weg 13, in Dautphe, Telefon 06466/7590 und 06466/899498.

Entstanden ist die Idee zum „Winterball“, quasi einer kleineren Form des Tanztheaters, nach einer Weihnachtsfeier im Jahr 2015. „Danach kamen Leute zu uns, die gesagt haben, dass unser kleines Programm ihnen unglaublich gut gefallen hätte. Sie sagten: ,Dafür hätten wir Eintritt nehmen können‘“, berichtet Dönges und schmunzelt.

Seit Herbst 2016 stecken die „Tanz und Theater“-Akteure – Dönges zählt noch die Schauspieler Stefan Schumann, Sabine Seibel, Dirk Hilberg, Daniela Feller und den Vorsitzenden des Ski-Clubs Dautphe, Jörg Seibel, auf – nun schon in den Vorbereitungen für die Doppelveranstaltung am 4. Februar.

„Wir wollen alle Talente zeigen“, sagt die Organisatorin. Die Zuschauer könnten sich auf einen stimmungsvollen Abend voller Musik, Schauspiel, Tanz und Spaß freuen, verpackt in fantasie- und kunstvolle Kostüme. Der Hauptunterschied zum Tanztheater eines Robin Hood: Beim „Winterball“ gibt es keine durchgängige Geschichte, sondern vielmehr viele kleine Programmpunkte, die alle für sich alleine stehen können.

Dick und Doof treffen Trump

Zu viel über die einzelnen Nummern, Sketche und Tänze­ möchte Conny Dönges noch nicht verraten. Nur so viel: „Dick und Doof“ werden da sein und auch der neue US-Präsident ­Donald Trump habe sich für ­einen Programmpunkt angekündigt, sagt die „Diversity“-Leiterin und lacht. Ebenfalls mit dabei sein werden die „Dautpher 
Sahneschnitten“, die der ein oder andere vielleicht noch von der 1225-Jahr-Feier im Vorjahr kennt. Dort hatten die beiden sich humorvoll auf die Suche nach einem Partner gemacht.

„Es wird aber auch Besinnliches geben“, verrät Dönges über das etwa zweistündige „Winterball“-Programm. „Und das Dautpher Bürgerhaus wird in festlichem Glanz und winterlich dekoriert erstrahlen“, kündigt die Tanzgruppenleiterin an. Gerne könne so auch das ­Publikum erscheinen: „Festlich gekleidet. Wie bei einem Ball, ­einem Winterball, halt.“

Einen kleinen Einblick in das, was das Publikum erwartet, geben die Proben bereits: Zu fetziger Musik üben die jungen „Diversity“-Tänzerinnen und die beiden Jungs, die der Gruppe angehören, ihre Choreographie. Schweißtreibend sieht es schon jetzt aus – auch ohne die angekündigten Kostüme. Man darf gespannt sein, was beim „Winterball“ am 4. Februar alles auf der Bühne passiert, verspricht Dönges augenzwinkernd.

von Christian Röder

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