Volltextsuche über das Angebot:

14 ° / 5 ° Regenschauer

Navigation:
Wettkampf: Mensch gegen Traktor

Gaudiolympiade Wettkampf: Mensch gegen Traktor

Das Team "Holzwurm" gewann nach einem Stechen mit der Interessengemeinschaft Frankreich die Gaudiolympiade. Das "Dream Team" Hartenrod richtet den Wettbewerb zum 17. Mal aus.

Voriger Artikel
Jens Wege verwandelt sich in Grenzgangsmohr
Nächster Artikel
Wettläufer setzen auf Hermann Damm

Seine ganze Muskelkraft setzte Armin Aßmann von der IG Frankreich ein, um den Schlepper schnell über die Ziellinie zu ziehen. Am Abend fand die Siegerehrung statt.Fotos: Peter

Hartenrod . Auf dem Sportgelände des Vereins Rot-Weiß Hartenrod fand erstmals die Gaudiolympiade des „Dream Teams Hartenrod“ statt. Bisher, das sind immerhin 16 Veranstaltungen, hatte das Team den Gaudiwettbewerb auf dem Sportgelände an der Mittelpunktschule Hartenrod ausgerichtet.

Fünf Teams hatten sich für den Wettbewerb angemeldet, wobei jedes Team auch fünf Disziplinen bewältigen musste. Vier Teilnehmer gehörten einem Team an. Lediglich der jüngsten Mannschaft „Five girls and a boy“ wurde die Möglichkeit eingeräumt, sich mit sechs Akteuren zu beteiligen.

Auch durfte das Nachwuchsteam entgegen dem üblichen Reglement vereint versuchen, einen Schlepper möglichst schnell über das Ziel zu bewegen.

Jeweils einen Akteur musste jedes Team auswählen, der bei dem Teebeutel- und dem Gummistiefelweitwurf sowie bei dem Nageln auf Zeit die Mannschaft vertrat. Sowohl bei dem Teebeutel-, als auch bei dem Gummistiefelweitwurf absolvierten die „Einzelkämpfer“ drei Würfe, die dann zu einem Gesamtergebnis addiert wurden.

Als einen besonderen Höhepunkt stellte sich das Traktorziehen heraus. Den Traktor der Marke „McCormick IHC, Baujahr 1960, steuerte Thomas Pfeifer. Mittels eines Taus musste der Schlepper über eine Länge von etwa 20 Metern mit viel Muskeleinsatz möglichst schnell über die Ziellinie gezogen werden. Bei der Auswertung der Wettbewerbe erhielt das Siegerteam jedes Wettbewerbs fünf Punkte, der Nächstplatzierte jeweils einen Punkt weniger.

Besonderes Geschick und Technik war nötig, um nicht nur viele Nägel innerhalb eines bestimmten Zeitraums zu versenken, sondern auch einen Teebeutel oder einen Stiefel möglichst weit zu werfen. In diesen Disziplinen lagen die erzielten Ergebnisse sehr weit auseinander, wobei es bei dem Teebeutelwettbewerb durchaus einige Würfe über elf Meter gab.

Da die Punktzahl nach Abschluss der fünf Wettbewerbe zwischen dem Team „Holzwurm“ und der Interessengemeinschaft Frankreich (IG) gleich war, wurde zum Stechen ein Wettnageln herangezogen, das die Mannschaft „Holzwurm“ für sich entschied und sich damit den ersten Platz sicherte. Platz zwei belegte die IGF, gefolgt von „Salbeitee“, der FFW Hartenrod und den „Five girls and a boy“. Das erst- bis drittplatzierte Team erhielt Pokale. Einen Ehrenpreis in Form von Getränkebons erhielt das starke Nachwuchsteam.

von Klaus Peter

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr