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Wetter lässt Flieger die Segel streichen

Flugplatzfestes in Bottenhorn Wetter lässt Flieger die Segel streichen

Mehr als 500 Besucher verfolgten am Sonntag beim zweiten Tag des Flugplatzfestes in Bottenhorn die atemberaubenden Flugshows oder setzten sich sogar selbst für einen Höhenflug in einen der Flieger.

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Mal nicht am Steuer einer A 340 setzt Lufthansapilot Guido Gottschalk aus Koblenz zur Landung auf dem Flugplatz in Bottenhorn an.

Quelle: Adrianna Michel

Bottenhorn. Steil nach oben flog die Yak 52 mit Pilot Guido Gottschalk aus Koblenz während des Kunstfluges über dem Bottenhorner Flugplatz.

Als der Doppelsitzer nach seinem Steilflug schließlich für einen Augenblick in der Luft stehen blieb, herrschte eine gespannte Atmosphäre unter den zahlreichen Zuschauern am Boden.

Immer wieder sah es so aus, als ob sich die Yak durch die großen Wolken bohren und darin versinken würde, doch dann setzte Gottschalk, der als Lufthansa­kapitän eine A 340 steuert, wieder zu einer erneuten Schleife an.

Die Besucher des Flugplatzfestes bekamen am Sonntag erneut ein Programm mit vielen waghalsigen Flugstunts geboten. Rund um die Uhr starteten Segelflieger sowie der Ultraleichtflieger der Luftsportgemeinschaft (LSG) Bottenhorn, dem Veranstalter des Festes.

Zu den besonders mutigen Flugfans gehörte auch Alexander Seibert aus Weipoltshausen, der am Sonntag seinen ersten Kunstflug mit einer Pitts S2B absolvierte. Selbst zwei Stunden nach dem Flug war das Dauergrinsen auf dem Gesicht von Alexander Seibert noch nicht verschwunden.

„Bei dem Figurenfliegen war ich nur am Lachen. Ich habe während des Kunstfluges einen Dauerkick gespürt“, berichtete Seibert, der normalerweise als LSG-Mitglied mit Segelfliegern am Himmel unterwegs ist.

Die Resonanz des Flugplatzfestes fiel nicht nur im Hinblick auf die Besucherzahlen positiv aus. Für die LSG war auch erfreulich, dass die Besucher 50 Rundflüge buchten. Am Donnerstag hatten sogar fünf Besucher einen Kunstflug mitgemacht.

von Adrianna Michel

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Flugplatzfestes Bottenhorn

Rotierende Propeller, hochdrehende Motoren, knallig lackierte Doppeldecker, viel Rauch und waghalsige Flugfiguren: All dies sahen rund 1.500 Gäste am Donnerstag, dem ersten Tag des Flugplatzfestes der Luftsportgemeinschaft Bottenhorn.

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