Volltextsuche über das Angebot:

26 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Werbe-Wendeanlage in der Pipeline

Serie Ikek in Dautphetal, Teil 4 Werbe-Wendeanlage in der Pipeline

Was kann die Gemeinde im Zuge des Dorferneuerungsprogramms an 
Projekten anstoßen, die der Wirtschaft zugute kommen? Dieser Frage widmete sich eine der 
vier Ikek-Arbeitsgruppen.

Voriger Artikel
Blasmusik stimmt auf das Fest ein
Nächster Artikel
Gewinner erhalten Präsente

Wirtschaftsthemen sollen als Service einen Platz auf der Homepage der Gemeinde finden. Zum Thema Ikek gibt es bereits einen eigenen Bereich (im grünen Kreis). Screenshot

Dautphetal. Viel Greifbares ­habe die Ikek-Arbeitsgruppe Wirtschaft und Marketing nicht vorzuweisen, bemerkt deren Sprecher Lars Kolbe. Ideen ­habe man genug, doch meistens ­falle die Antwort auf die Frage­ der Förderfähigkeit im Zuge des ­Integrierten Kommunalen ­Entwicklungskonzeptes (Ikek) negativ aus. Das Dorferneuerungsprogramm ist hauptsächlich auf die Verbesserung der ­Infrastruktur ausgerichtet.

So bleibt der Gruppe die ­Genugtuung, an zwei Projekten beteiligt zu sein: Das ­bestehende Angebot der ­Gemeinde zur Ausschilderung von ­Unternehmensstandorten nochmal publik gemacht und einen ­Unternehmerstammtisch auf den Weg gebracht zu haben.

Mit den Hinweisschildern zu Gewerbebetrieben befasste sich die Arbeitsgruppe als Erstes, war im Juni zu Ortsterminen unterwegs. Das Ergebnis: Die seit Jahren bestehende Regelung zur Vereinheitlichung der Hinweisschilder müsse in Erinnerung gerufen werden. Vor Jahren beschloss die Gemeinde, im Zuge der Wirtschaftsförderung einheitliche Hinweisschilder zuzulassen, auf denen die Namen und Erkennungszeichen der Firmen zu sehen sind. Während die Unternehmen die Aluminium-Schilder auf eigene Kosten herstellen lassen müssen, übernimmt die Gemeinde die Befestigung an sowie den Kauf und das Aufstellen der Pfosten.

Webseite müsste neu programmiert werden

Darüber gab es nach den Ortsterminen schon einen Bericht in der Presse, ein ständiger Hinweis soll im Internetauftritt der Gemeinde seinen Platz finden. Gedacht ist laut Kolbe an einen Unterpunkt auf der Homepage, der sich Wirtschaftsförderung nennen könnte. Auf dieser Service-Seite für Unternehmen wäre zum Beispiel auch Platz für ein Gewerbeimmobilien-Leerstandskataster, das Gewerbe­flächenangebot der Gemeinde,­ oder Links zu den Industrie- und Handelskammern. Dazu wäre allerdings eine ­Investition in die Programmierung der Homepage notwendig, von der fraglich ist, ob diese durch das Ikek-Programm gedeckt wird, ergänzt Kolbe.

Während die Verwirklichung dieses Projektes offen ist, zündete eine andere Idee: In ­Zusammenarbeit mit dem ­Gewerbeverein „Unternehmen­ Dautphetal“ wird es einen ­Unternehmerstammtisch geben. Bis zu zweimal im Jahr sollen sich interessierte Firmeninhaber zum Austausch untereinander und mit dem Bürgermeister, der dazu auch einladen wird, treffen.

Anders als diese vom Ikek-Programm unabhängig umzusetzende Idee, sieht es bei einem weiteren Projekt aus. Wiederum zu klären ist, ob eine Prismen Wendeanlage mit Ikek-Geld gekauft werden kann. Eine solche Werbetafel hat drei rotierende­ 
Seiten: Eine könnte die Gemeinde als Willkommensgruß nutzen, eine für Ankündigungen von Veranstaltungen und die dritte Fläche stünde für kostenpflichtige Werbung zur ­Verfügung.

Während der Arbeitsgruppe auch die Möglichkeit von Vorträgen, zum Beispiel zur Existenzgründung vorschwebt, hat man sich von einer weiteren Idee fast schon verabschiedet. Denn der Versuch, eine Standortanalyse über die Marburger Universität erstellen zu lassen, schlug fehl. Vielleicht ergibt sich noch eine Möglichkeit in Zusammenarbeit mit der IHK Lahn-Dill, hofft Kolbe.

Welche Ideen und Projekte aus den vier Arbeitsgruppen in Dautphetal umgesetzt werden, entscheidet sich in den Beratungen des Gemeindevorstands zum Haushaltsplan 2017. Dieser soll während der Sitzung am 19. Dezember der Gemeindevertretung vorgestellt werden.

von Gianfranco Fain

 
 
Voriger Artikel
Nächster Artikel
Der Bürgerbus hält nicht am Dorfladen

Wenn es ein Projekt ­
aus den Ikek-Handlungsfeldern der Gemeinde Dautphetal gibt, 
das realisiert wird, 
dann ist es der 
Bürgerbus.

mehr
Mehr zum Artikel
Gemeinde Dautphetal investiert
Drei große Investitionsprojekte der Gemeinde Dautphetal: Parallel zum Feldweg soll im Irrlachenfeld eine Fahrradweg entstehen (großes Bild), für die Buchenauer Feuerwehrleute wird die Umkleide von der Fahrzeughalle (oben links) getrennt und die energetische Sanierung des Bürgerhauses Holzhausen (oben rechts) wird fortgesetzt. Fotos: Gianfranco Fain

Obwohl die Gemeinde schon 645.000 Euro 
ausgibt, um die Zuschüsse des Dorferneuerungsprogramms zu nutzen, 
investiert sie auch in 
andere große Vorhaben.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr