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„Wenn-s so bleibt, dann läuft-s“

Hartenrod „Wenn-s so bleibt, dann läuft-s“

Seit Anfang Mai können Hartenroder im wiedereröffneten Dorfladen „-s Lädche“ einkaufen und nehmen das Angebot rege wahr.

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Betreuerin Nadia Präg und Thorsten Faulstich arbeiten im Dorfladen in Hartenrod.

Quelle: Salomé Wagner

Hartenrod. Lange stand nicht fest, ob für den kleinen Laden in der Schlierbacher Straße 3 ein Nachfolger gefunden werden kann. Am 31. März schloss der Laden vorerst seine Türen, weil Ute Haus den Laden nicht weiter betreiben konnte. Nachdem sich auch der Ortsbeirat in die Suche nach einem Nachfolger eingeschaltet hatte, fand sich schließlich in den Hinterländer Werkstätten ein geeigneter Partner.

Mit dem Betreiben eines Dorfladens haben die Hinterländer Werkstätten Neuland betreten. Das Engagement hat sich gelohnt. Holm Müller, Einrichtungsleiter, bestätigt, dass der Laden von der Bevölkerung gut angenommen wird.

Auch Hartenrods Ortsvorsteher Willi Arnold ist überaus zufrieden mit der Resonanz der Bürger auf das Angebot. Der Einsatz des Ortsbeirats für den Erhalt der kleinen, aber feinen Einkaufsgelegenheit habe sich ausgezahlt. „Wenn-s so bleibt, läuft-s“, sagt der Ortsvorsteher.

In dem Laden arbeiten Menschen mit geistiger Behinderung, die von Betreuern vor Ort unterstützt werden. Der Hartenroder Dorfladen ist für die Hinterländer Werkstätten ein Versuchsballon. Wenn es gut läuft – nach zwei Jahren wird bilanziert – könnten weitere Projekte dieser Art folgen.
Geöffnet ist der Dorfladen von Montag bis Freitag von 6.30 bis 11.30 Uhr und von 15 bis 17 Uhr, Samstag ist er von 6.30 bis 11.30 geöffnet.

von Salomé Wagner und Silke Pfeifer-Sternke

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