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Weihnachtskrippen füllen Hufeisenkirche

Ausstellung in Altenvers Weihnachtskrippen füllen Hufeisenkirche

Passend zur Vorweihnachtszeit waren am 
Wochenende 23 Krippen aus Afrika, Europa und Südamerika in der 
historischen Hufeisen­kirche zu sehen.

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Diese Krippen standen in einer Fensternische der Kirche.

Quelle: Anita Ruprecht

Altenvers. Viel Zeit musste vergehen, bevor es im ehemaligen Altenverser Gotteshaus wieder­ eine Ausstellung mit Weihnachtskrippen zu sehen gab. Zuletzt vor 30 Jahren war dies der Fall, erinnert sich Dr. Brigitte Runge aus dem Gladenbacher Stadtteil Mornshausen.

Damals organisierte sie mit ­Jakob Wagner eine Krippenausstellung in der Hufeisenkirche. Der mittlerweile verstorbene Bruder des heutigen Vorsitzenden des Vereins für Geschichte­ und Volkskunde, Dr. Heinrich Justus Wagner, hatte die Idee, das Kirchengestühl mit Brettern zu überbauen, um genügend Ausstellungsfläche zu schaffen, erzählt Brigitte Runge.

Nach dem damaligen Vorbild verfuhren die Organisatoren des Trägervereins der historischen Hufeisenkirche auch am vergangenen Wochenende. So bot die Ausstellungsfläche in der inzwischen entweihten Kirche 23 Krippen aus Afrika, ­
Europa und Südamerika Platz.

Darunter waren große Krippen, die sich mit ganz kleinen abwechselten, die fast auf einer Handfläche Platz finden. Die Krippen sind aus unterschiedlichen Materialien gefertigt. So waren zum Beispiel die traditionellen Holzkrippen aus dem ­Alpenraum und dem Erzgebirge oder eine Olivenholzkrippe aus Israel sowie Krippen aus Bananenblättern oder Bronze zu sehen. Darunter befand sich auch eine Krippe, die Altenverser und Lohraer Schüler vor Jahren fertigten.

Runge hatte 10 Objekte aus ­ihrem Fundus beigesteuert und 13 weitere von Sammlern für die Ausstellung zur Verfügung gestellt bekommen. Die Schau sei eine gute Alternative, um dem Konsumterror der Vorweihnachtszeit zumindest zeitweise zu entfliehen und sich auf den eigentlichen Sinn von Weihnachten zu besinnen, sagte Brigitte Runge.

Dieses Mal organisierte sie die Krippenausstellung mit den Vorstandsmitgliedern des Lohraer Geschichtsvereins, der die historische Kirche mehr mit ­
Leben füllen will. Die eingenommenen Spenden werden für den Erhalt des in Deutschland einzigartigen historischen Gebäudes verwendet.

von Anita Ruprecht

 
 
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