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Weidenhäuser Feiern mit Freunden und Nachbarn

Kermes Weidenhäuser Feiern mit Freunden und Nachbarn

Die neunte Kermes der Türkisch-Islamischen Gemeinde Weidenhausen war ein fröhliches Fest. Hunderte versammelten sich am Pfingstwochenende an der Moschee in der Römershäuserstraße.

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Hausgemachte türkische Spezialitäten genießen, und mit Freunden und Nachbarn ins Gespräch kommen. Das stand im Mittelpunkt der dreitägigen Kermes in Weidenhausen

Quelle: Edip Aydin

Weidenhausen. Sichtlich stolz waren am späten Montagnachmittag die Verantwortlichen der Türkisch-Islamischen Gemeinde, als sich das dreitägige Fest langsam dem Ende zuneigte.

Von Freitag an waren viele Menschen vor der Moschee zusammengekommen. Sie genossen die kulinarischen Köstlichkeiten, nutzten das Fest zu Gesprächen, und viele nahmen die Gelegenheit wahr, um sich die 1992 eröffnete Moschee anzuschauen. Die hausgemachten türkischen Spezialitäten fanden reißenden Absatz, nicht nur bei den Besuchern. Bei manchem blieb die Küche kalt und man holte sich die Leckereien in der Römershäuser Straße ab.

Verein engagiert sich auf vielen Feldern

Cem Ipek  (links) kommt aus Adana  und grillte fachgerecht das berühmte Adana Kebap

Als Fest der Kulturen und der Begegnung wurde vor neun Jahren die erste Kermes gefeiert, und diesem Anspruch wurde sie auch diesmal gerecht. „Von den vielen Hundert Besuchern waren etwa die Hälfte Deutsche, freute sich Edip Aydin, Vorstandsmitglied der Türkisch-Islamischen Gemeinde. Aber auch Gäste anderer Nationalitäten waren in Weidenhausen zu Besuch. Das sei das Ziel der Kermes, sagt Aydin und betont: „Wir wollen mit Nachbarn und Freunden feiern, das Verständnis für andere Religionen fördern und mit vielen Menschen ins Gespräch kommen.“ In der Moschee „Hira Camii“ können bis zu 200 Gläubige zum Beten zusammenkommen.

Weidenhäuser gehören Dachverband an

Dort sind die Mihrab, die nach Mekka zeigende Gebetsnische, die Minber (Predigtkanzel) und der Kürsü (Lehrstuhl) untergebracht. Die Gemeinde misst dem gegenseitigen Austausch in einer multikulturellen Gesellschaft große Bedeutung bei. Der sei für die Vielfalt und das friedliche Miteinander sehr wichtig. Das Gemeindezentrum bietet Muslimen die Möglichkeit, ihre Religion zu praktizieren, Feste zu feiern und an kulturellen Angeboten und Veranstaltungen teilzunehmen. Darüber hinaus engagiert sich der Verein in den sozialen Bereichen Jugend-, Senioren- und Integrationsarbeit.

Der Verein ist der „DITIB“, dem bundesweiten Dachverband für die Koordinierung der religiösen, sozialen und kulturellen Tätigkeiten angeschlossen.

von Hartmut Berge

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