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Weichen für Bellnhausens Neubaugebiet sind gestellt

Ausschuss-Sitzung Weichen für Bellnhausens Neubaugebiet sind gestellt

In der Sitzung des Bau- und Planungsausschusses ging es am Mittwoch um das Neubaugebiet "Zum Hasenkippel" im Stadtteil Bellnhausen, die neue DRK-Rettungswache und die Innenstadtinsel.

Gladenbach . Michael Zimmermann (Bündnis 90/Die Grünen) fragte, ob ein großes Baugebiet wie das Neubaugebiet „Zum Hasenkippel“ in einem der kleineren Gladenbacher Stadtteile überhaupt zu vermarkten sei. Ursprünglich war die Rede von 12 bis 16 Bauplätzen.

Gladenbachs Bauamtsleiter Ulrich Weber stellte klar, dass je nach Größenzuschnitt höchstens 8 bis 12 Bauplätze entstünden.

Für vier der Bauplätze seien auch schon Interessenten vorhanden, und die Erschließungskosten hielten sich im Rahmen, weil das Baugebiet an schon vorhandenen Straßen mit den entsprechenden Versorgungsleitungen liege.

Michael Thomas (CDU), Mitglied im Bauausschuss und Ortsvorsteher von Bellnhausen, appellierte an die Ausschussmitglieder, dem Bebauungsplan in der vorliegenden Form zuzustimmen. Das neue Baugebiet werde zu einer Verbindung von beiden Dorfteilen, sei schon seit 2005 in Planung und es bestehe definitiv ein Bedarf an Bauplätzen in Bellnhausen.

Die Änderung des Flächennutzungsplans und die Aufstellung des Bebauungsplans für das Gebiet „Zum Hasenkippel“ befürworteten die Ausschussmitglieder einstimmig bei einer Enthaltung.

Mit einer Enthaltung stimmten die Ausschuss-Mitglieder auch für die Änderung des Flächennutzungsplans und die Aufstellung eines Bebauungsplans für eine DRK-Rettungswache in Gladenbach.

Eine zweijährige „Odyssee“ der Standortsuche habe ein glückliches Ende gefunden, sagte Bürgermeister Klaus-Dieter Knierim (CDU). Man hätte sicherlich ein innerstädtisches Grundstück für die DRK-Rettungswache finden können, kritisierte Michael Zimmermann die nötige Änderung des Flächennutzungsplans für den nun favorisierten Standort an der Marburger Straße.

Aus städtebaulicher Sicht hätte er das Grundstück lieber gegenüber oder ein Grundstück an der Biedenkopfer Straße gehabt, entgegnete Knierim. Die Verhandlungen seien oft an den komplizierten Eigentumsverhältnissen, den geforderten Preisen oder ganz einfach daran gescheitert, dass die Eigentümer nicht verkaufen wollten, erläuterte Knierim.

Das jetzige Grundstück habe eine Größe von 3200 Quadratmeter und sei groß genug, damit auf dem Gelände auch noch ein Gebäude des Katastrophenschutzes gebaut werden könne (die OP berichtete) und außerdem biete es die geforderte Anbindung an eine Bundesstraße.

Die Einfahrt für die neue Rettungswache soll über die bestehende Friedhofseinfahrt erfolgen, die entsprechend ausgebaut werde müsse, fügte Ulrich Weber hinzu.

Er könne sich mit dem Standort anfreunden, sagte Peter Kremer (SPD), zumal immer die Gefahr bestanden habe, dass das DRK seine neue Rettungswache nicht nach Gladenbach, sondern an einen anderen Standort Richtung Dautphetal gebaut hätte.

Anschließend stand die im Bau- und Planungsausschuss einstimmig befürwortete Änderung des Bebauungsplans und der Offenlegungsbeschluss für den aktuellen Entwurf der Gladenbacher „Innenstadtinsel“ zwischen Teichstraße und Marktstraße zur Abstimmung.

von Anita Ruprecht

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