Volltextsuche über das Angebot:

22 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
Weg für Millionen-Projekt ist frei

Innenstadt-Insel Weg für Millionen-Projekt ist frei

An diesem Montag rücken die Bagger ann, um das Projekt „Innenstadt-Insel“ in Gladenbach umzusetzen. Das Baurecht besteht nun, die Baugenehmigung soll demnächst folgen.

Voriger Artikel
Streit um Straßennamen schwelt weiter
Nächster Artikel
Dekan Ullrich wechselt im Juli nach Gießen

Der Hydrant ist das sichtbare Ende der Löschwasserzisterne, die im Zuge des Baus der „Innenstadt-Insel“ weichen wird.

Quelle: Archivfoto

Gladenbach. Am Donnerstagabend gab das Gladenbacher Stadtparlament dem neuen Bebauungsplan einstimmig seinen Segen. Zuvor hatte Bauamtsleiter Ulrich Weber Fragen zum Projekt beantwortet und über den aktuellen Stand der seit Monaten diskutierten Neugestaltung des Areals zwischen Markt- und Teichstraße informiert.

Zwar sei das nun vorliegende Baurecht eine Voraussetzung dafür, dass die Baugenehmigung beim Kreis beantragt werden kann, diese wurde aber zeitgleich eingereicht, deshalb durften die vorbereitenden Arbeiten auf dem rund 4000 Quadratmeter großen Gelände auch bereits erfolgen.

Bäume und Sträucher sind entfernt, die baufällige Scheune auch schon abgerissen. Heute beginnt eine Baufirma, den Kanalanschluss in der Teichstraße herzustellen. Die Aufträge für die Freiflächengestaltung sind auch schon vergeben, die Mitte April beginnen soll. Bis dahin laufen die Tiefbauarbeiten, um die Abwasseranlagen zu erstellen.

Weil es jetzt „richtig losgeht“ rechnet Weber mit der Fertigstellung bis „September oder Oktober“.

Auf der Innenstadt-Insel entstehen rund 100 Parkplätze sowie Grün- und Aufenthaltszonen für Passanten. Von den geplanten 1,2 Millionen Euro an Kosten tragen Bund und Land zwei Drittel über das Förderprogramm „Stadtumbau West“.

Wie der Erste Stadtrat Walter Jakowetz (CDU) ergänzte, besitzt die Stadt mittlerweile rund 3200 Quadratmeter der Fläche und werde wohl auch die restliche erwerben können. Nur eine 88 Quadratmeter große Parzelle wurde aus dem Plangebiet extrahiert, da man bisher mit dem Besitzer nicht einig wurde. Auf der Fläche zwischen dem ehemaligen Schlecker-Markt und dem ehemaligen Katasteramt steht ein Garagen-Rohbau.

Für ein neben der Garage liegendes Grundstück habe die Stadt das hoheitliche Vorkaufsrecht, erklärte Jakowetz, und dies obwohl die Eigentümerin dem Eigentümer des Katasteramtes ein Vorkaufsrecht eingeräumt hat. Außerdem erläuterte er, dass für die Fußgängerpassage zwischen dem Gebäude der ehemaligen Firma Schlag und der VR Bank ein Anbau und eine Bruchsteinmauer abgerissen werden.

Dazu fragte Christiane Becker (CDU), ob die davor liegende Zisterne ebenfalls entfernt werde. „Die Zisterne wird nicht mehr zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung benötigt“, erklärte der Stadtrat dazu, sie werde entfernt.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Hinterland

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr