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Ware bestellt, aber nicht bezahlt: sechs Monate Haft

Biedenkopf Ware bestellt, aber nicht bezahlt: sechs Monate Haft

Wegen Betrugs in zwei Fällen muss eine Frau aus dem Hinterland für sechs Monate ins Gefängnis.

von Helga Peter
Biedenkopf. Vor dem Amtsgericht Biedenkopf musste sich am Montag eine Hinterländerin verantworten. Die Staatsanwältin warf der Hausfrau vor, sich durch vier Handlungen illegal bereichert zu haben.
Dies geschah durch Bestellungen bei zwei verschiedenen Versandunternehmen, und zwar am 28. und 31. Juli sowie am 12. August und 18. August des vergangenen Jahres. Sie orderte Büromaterialien zu einem Gesamtwert von 1 658,37 Euro, obwohl sie diesen Betrag nicht bezahlen konnte.
Die beiden ersten Bestellungen mit einem Gesamtbetrag von 605,42 Euro seien von dem Unternehmen ausgeliefert, jedoch die letzten beiden Bestellungen in Höhe von 740,97 Euro und 311,98 Euro wegen Täuschung storniert worden.
Richter Jens-Daniel Braun befragte die Angeklagte, wie diese sich die Kaufabwicklung vorgestellt und was sie mit diesen Büromaterialien gewollt habe. Die Angeklagte gab zu, die beiden ersten Bestellungen getätigt zu haben, wobei die Waren für sie und ihre Tochter bestimmt gewesen seien. An die dritte und vierte Bestellung könne sie sich nicht erinnern und habe diese nie getätigt.
Richter Braun verlas das umfangreiche Vorstrafenregister der Angeklagten, die zurzeit eine Haftstrafe in der Justizvollzugsanstalt Baunatal verbüßt, in dem mehrfacher Betrug und auch Strafvereitelung aufgeführt sind.
Mehr dazu lesen Sie in der Mittwochsausgabe der OP.

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