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Voreheliche Verwicklungen auf Bühne

Theater Voreheliche Verwicklungen auf Bühne

In Hartenrod gibt es eine neue Theatergruppe. „Kleine Bühne Hartenrod“ heißt das ambitionierte Projekt.

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Während sich die beiden Polizisten Hirsch und Fass, gespielt von Dieter Hermann und Ivonne Grebe, gegenseitig die drogengetränkten Pralinen in den Mund schieben, überlegen die Familienmitglieder und Besucher, wohin das Chaos noch führen wird.

Quelle: Privatfoto

Hartenrod. Die zehn Laienschauspieler der Theatergruppe „Kleine Bühne Hartenrod“ und ihre Helfer in der Technik üben in diesen Wochen intensiv für die Aufführung im „Jeegels Hoob“.

Entstanden ist die Idee für das abendfüllende Stück „Willi im Abseits“ innerhalb der Theatergruppe der Freien evangelischen Gemeinde (FeG) Hartenrod-Schlierbach. Die vier Laienspieler wollen über die kurzen Anspiele in Gottesdiensten, Andachten und Gemeindefesten hinaus ihre Talente auf die Probe stellen, erklärt Michael Burk.

Für ein abendfüllendes Stück waren jedoch mindestens zehn Mitspieler nötig. Neben den ehemaligen Schauspielern der FeG-Gruppe fanden sich Darsteller der ehemaligen „Aartal Komödianten“ und der Theatergruppe Manderbach zum Mitmachen. Es wirken mit: Karsten Schmidt, Michael Burk, Eva Jochem-Hoch, Dieter Hermann (alle aus Hartenrod), Katharina Kunz aus Bad Endbach, Johanna Weil aus Schlierbach, Ivonne Grebe aus Kleingladenbach, Pia Welsch aus Übernthal, Hans-Martin Jung aus Manderbach und Lars Schäfer aus Bicken.

Als Souffleuse fungiert Petra Berg aus Hartenrod und um die Technik kümmern sich Dominic Kunz aus Bad Endbach und Peter Weil aus Schlierbach. Die Kulissen und Bühnenaufbauten hat die „Kleine Bühne Hartenrod“ von den „Aartal Komödianten“ übernommen.

Seit September proben die Laienschauspieler jede Woche. Nun stand noch ein Probenwochenende auf dem Programm und für die nächsten Wochen vor der Aufführung sind weitere intensive Proben für die Aktiven angesetzt, erklärt Burk.

Das Stück frei nach Willi Bechtel handelt vom Bald-Ehepaar Kleiner und einem grünen „Glückskleid“ der künftigen Ehefrau Anni. Dieses „Glückskleid“ möchte Anni unbedingt an ihrem Hochzeitstag anziehen, weil sie darin ihren Ehemann Klaus kennenlernte. Doch als ihr Vater Willi das Kleid aus der Reinigung abholen soll, will es das Schicksal anders: Willis junge Mitarbeiterin Susi zerreißt sich am Arbeitsplatz ihr eigenes Kleid und bekommt von ihrem Chef das grüne „Glückskleid“ ausgeliehen. Das darf seine hysterische Tochter Anni jedoch auf keinen Fall erfahren.

Doch als sich sein Fast-Schwiegersohn Klaus vor einem Opernabend drücken will, deshalb eine Krankheit vortäuscht und auch noch die hübsche halb narkotisierte Nachbarin in dem grünen „Glückskleid“ auftaucht, bekommen Willi und sein Schwiegersohn in spe ein ganz großes Problem. Zumal noch zwei Polizisten auftauchen und ebenfalls wie die Nachbarin von drogengetränkten Pralinen naschen, ein alter Fußballfan in demselben Wohnhaus ein spannendes Spiel unter keinen Umständen verpassen will und eine ältere Mitarbeiterin Willis, die für ihn schwärmt, für weitere Verwirrung sorgt. Ob es Willi und Klaus gelingen wird, alles aufzuklären und der sich anbahnenden Rache ihrer Ehefrauen zu entkommen, erfahren die Zuschauer im Februar an den drei Aufführungstagen im Hartenroder Dorfzentrum „Jeegels Hoob“.

Das Stück „Willi im Abseits“ kommt am Freitag, 25. Februar, um 20 Uhr, Samstag, 26. Februar, um 20 Uhr und Sonntag, 27. Februar, um 17 Uhr auf die Bühne des Hartenroder Dorfzentrums. Die Karten gibt es beim Veranstalter „Kultur- und Förderverein Jeegels Hoob“ im Vorverkauf für 6 Euro und an der Abendkasse für 7 Euro.

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