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Von der Reservebank in die erste Reihe

Angelburg Von der Reservebank in die erste Reihe

Nach 18 Jahren nimmt am Mittwoch ein neuer Bürgermeister auf dem Chefsessel im Angelburger Rathaus Platz. Thomas Beck (SPD) tritt seinen ersten Arbeitstag als Nachfolger Norbert Mais (SPD) an.

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Seit Mittwoch gehört der Bürgermeister-Schreibtisch im Angelburger Rathaus ganz dem Neuen. Die ersten Aufgaben erledigte Thomas Beck sogar schon am Dienstag.

Quelle: Sascha Valentin

Angelburg. Thomas Beck weiß um die Herausforderungen, die das Amt des Bürgermeisters mit sich bringt. „Aber Angst habe ich deswegen keine“, sagte Beck am Dienstag während der offiziellen Übergabe der Amtsgeschäfte. So neu sei das Gefühl auch gar nicht, gesteht er.

Schon in den vergangenen Jahren durfte Beck als Erster Beigeordneter und damit Stellvertreter des Bürgermeisters in dessen Arbeit reinschnuppern und sich damit vertraut machen.

„Das hilft jetzt natürlich sehr“, fügte er hinzu. Außerdem habe er die Amtsgeschäfte in den beiden vergangenen Wochen bereits provisorisch geführt, während Norbert Mai im Urlaub weilte.

„Da bin ich einfach schon mal ein wenig länger im Rathaus geblieben“, sagte Beck. Das habe ihm Gelegenheit gegeben, noch intensiver mit den Mitarbeitern in Kontakt zu kommen und sich auch schon um einige Bürgerbelange zu kümmern.

„Ein fließender Übergang sozusagen“, sagte Beck schmunzelnd. Dass nicht alles gleich auf Anhieb funktioniert und er auch eine gewisse Lernphase durchlaufen muss, ist dem neuen Bürgermeister klar. „Wenn ich mal was nicht weiß, dann frage ich eben. Damit habe ich keine Probleme.“

Vor allem auch deswegen nicht, weil er ein gutes und kompetentes Team um sich habe, das ihm in so einem Fall unter die Arme greife.

„Das war in der Vergangenheit schon so und das wird auch künftig so bleiben: Sie helfen mir und ich ihnen, wenn es möglich ist“, betonte Beck. Auch der Flut an Terminen, die auf ihn zukommen werden, blickt der neue Rathauschef gelassen entgegen. Die ersten Bürgergespräche gab es schon, am Mittwoch steht eine Ausschusssitzung an, und auch die ersten Vereinstermine werden nicht lange auf sich warten lassen.

„Aber das war ja schon bei meiner Kandidatur im vergangenen Jahr bekannt“, erklärte er. Mit seiner Ehefrau Anne-Carina hat Thomas Beck deswegen auch eine Abmachung getroffen: Wann immer es möglich ist, wollen sie die anstehenden Termine gemeinsam besuchen. Ansonsten lägen ganz normale Arbeitstage vor ihm, sagte Beck – mit dem einen Unterschied, dass er nun mehr Verantwortung besitze.

Wenn er den Bürgermeister früher vertreten habe, konnte er in entscheidenden Fragen mit Norbert Mai Rücksprache halten. „Jetzt muss ich Entscheidungen alleine treffen“, stellte er fest. Aber genau das mache ihm Spaß und das wolle er auch.

„Norbert hat 18 Jahre lang deutliche Spuren hinterlassen. Und nun will ich meine eigenen hinzufügen“, betonte der 37-jährige aus Lixfeld stammende Thomas Beck.

von Sascha Valentin

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