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Viel Spaß im „Kuckucksnest“

Neue Spiel- und Begegnungsstätte Viel Spaß im „Kuckucksnest“

„Jetzt haben wir die Durststrecke hinter uns“, sagte Ortsvorsteherin Tina Will zu Beginn der Eröffnung der neuen Spiel- und Begegnungsstätte „Auf der Sünde“.

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Ursula Weiser (von links), Georg Gaul, Kurt Schlienbecker und 
Tina Will mit einigen Kindern, die die Rutsche testen.

Quelle: Ingrid Lang

Altenvers. Nachdem der Wohlfahrtsverein „Weißer Stein“ das Dorfgemeinschaftshaus gekauft hatte, bestand nur noch die Möglichkeit, den Spielplatz nachmittags nach Kindergartenende oder am Wochenende zu nutzen.

In den vergangenen Jahren wuchs das Baugebiet „Auf der Sünde“. Mittlerweile ist auch die neue Spiel- und Begegnungsstätte, nach einigem Unmut der Bürger, fast fertiggestellt, betonte Bürgermeister Georg Gaul (parteilos). „Für die jungen Familien mit Kindern hoffe ich, dass die Begegnungsstätte gut angenommen und dieser Ort ein Treffpunkt für Jung und Alt wird“, sagte Gaul.

Mitarbeiter des Gemeindebauhofes stellten die Spielgeräte auf. Mittlerweile wurden ­eine Schaukel, ein Sandkasten, eine Rutsche, zwei Tische und vier Bänke, die zum Verweilen einladen, sowie ein Hügel, unter dem ein Rohr, durch das die Kinder hindurch krabbeln können, verfestigt.

Familien- und 
Seniorenrat spendet 100 Euro

Ortsvorsteherin Tina Will berichtete, dass die Kinder etliche Stunden damit zugebracht haben, den Lattenzaun in den Farben rot, gelb und grün zu streichen, während die erwachsenen Helfer den Spielgeräten, die aus Sachsenhausen stammen, ­einen neuen Anstrich verpassten. Besonders der Hügel hat es den Kindern angetan, denn da können sie mit Bobbycar oder Fahrrädchen drüber fahren. Ein Name für das neue Gelände wurde auch gefunden: 
„Kuckucksnest“.

Ursula Weiser und Kurt Schlienbecker vom Familien- und 
Seniorenrat übergaben ­eine Spende über 100 Euro an Tina Will zur Verwendung für das neue Gelände. Ursula Weiser sagte: 
„Aller guten Dinge sind drei“, und verwies damit auf die Bezeichnung der Altenverser, die auch die „Kuckucker“ genannt werden. Denn „eine Kuckucks­hütte haben wir schon und jetzt kommt noch das Kuckucksnest hinzu“, sagte Weiser und sorgte damit für Erheiterung.

Der Dank der Ortsvorsteherin richtete sich an alle Helfer und Spender, die mit zum Gelingen des neuen Geländes beitrugen. Die Eltern boten neben der neuen Begegnungsstätte ­einen Flohmarkt sowie eine Tombola 
an.

Für die Kinder gab es eine 
Ecke mit Kinderschminken und ­einen Erste-Hilfe-Schnupperkurs. Für die Bewirtung mit Kaffee, Kuchen, Getränken und Würstchen sorgte der Veranstalter.

von Ingrid Lang

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