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Verschönerungsverein bleibt eigenständig

Generationenwechsel Verschönerungsverein bleibt eigenständig

Ein neuer junger Vorstand lenkt zukünftig die Geschicke des Heimat- und Verschönerungsvereins Weipoltshausen.

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Den neuen Vorstand des Heimat- und Verschönerungsvereins Weipoltshausen bilden (von links) Thorsten Fink, Klaus Müller, Barbara Runzheimer, Manuela Waldschmidt, Erika Geßner, Stefan Geßner, Helmut Fink und Lena Pönitz. Im Hintergrund ist der neue Schaukasten zu sehen.

Quelle: Anita Ruprecht

Weipoltshausen. Am Donnerstagabend gab das Führungsduo Heinz Weber und Helmut Fink als Vorsitzende des Heimat- und Verschönerungsvereins Weipoltshausen die Amtsgeschäfte an die jüngere Generation ab. Mitbegründer Helmut Fink bleibt dem Vorstand allerdings als Beisitzer erhalten.

Eine Anregung von Barbara Runzheimer an den Noch-Vorsitzenden Helmut Fink, den Verein zukünftig als eine Abteilung der „Aktiven Bürger Weipoltshausen“ zu führen, lehnte Fink entschieden ab. Fink verwies auf die Verdienste des 1967 gegründeten Vereins, der das Dorf erst zu dem gemacht habe, was es heute sei. Er behauptete, dass das jetzt rund 600 Einwohner zählende Weipoltshausen ohne den Heimat- und Verschönerungsverein nur halb so groß wäre. Fink dankte den 60 vorwiegend älteren Mitgliedern des Vereins für ihren unermüdlichen Einsatz für Weipoltshausen.

Als neu gewählter Vorsitzender möchte Thorsten Fink den Heimat- und Verschönerungsvereins in den nächsten Jahren vergrößern und verjüngen. Sein Ziel ist, die Mitgliederzahl auf mindestens 100 zu bringen, sagte Thorsten Fink in seiner Antrittsrede. Vorschläge aus der Mitgliederversammlung wieder einen Brunnenmarkt oder einen Straßenflohmarkt als zusätzliche Einnahmequellen für den Verein zu veranstalten will der neue Vorstand prüfen.

Der Heimat- und Verschönerungsverein hat im vergangenen Jahr zwei Ruhebänke gekauft und einen neuen Schaukasten an der Heimatstube installiert. Ortsvorsteher Patrick Voyé dankte für die engagierte ehrenamtliche Arbeit der Vereinsmitglieder für den Lohraer Ortsteil. Dann äußerte der Ortsvorsteher einen Anregung: Ein Stromanschluss am Tretbecken wäre wünschenswert, denn dann könnte dieses von Zeit zu Zeit mit dem Hochdruckreiniger gereinigt und die Rutschgefahr eingedämmt werden.

Die Vereinsmitglieder griffen die Idee auf und wollen versuchen, so schnell wie möglich einen Stromanschluss am Tretbecken zu installieren.

Kritische Worte fanden die Mitglieder des Heimat- und Verschönerungsvereins für den schleppenden Ablauf der Dorferneuerung. Die Weipoltshäuser fühlen sich als Ortsteil von Lohra gegenüber den anderen Ortsteilen und der Kerngemeinde benachteiligt, war die einhellige Meinung in der Mitgliederversammlung.

von Anita Ruprecht

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