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Veranstalter ziehen positive Bilanz

Kirschenmarkt Veranstalter ziehen positive Bilanz

Am Montag wurden die letzten Fahrgeschäfte auf dem Marktplatz abgebaut, gegen 13 Uhr waren die Schausteller mit ihren Arbeiten fertig und der Platz rund um den Marktplatz wieder frei.

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Quelle: Michael Hoffsteter

Gladenbach. Es sei aus Sicht der Schausteller und Budenbetreiber ein 
guter Kirschenmarkt gewesen, 
aber kein besonders guter, zog Generalpächter Konrad Ruppert Bilanz.

Und das, obwohl die Temperaturen in diesem Jahr eigentlich optimal waren. Das Geschäft im Donnerstagabend zur offiziellen Eröffnung des Kirschenmarktes sei traditionell nicht so besonders gut, der Freitag hingegen „war sehr stark“.

Am Samstag hat das Fußballspiel der deutschen Nationalelf, das um 21 Uhr begann und erst nach der Verlängerung und Elfmeterschießen beendet war, den Schaustellern und Budenbetreibern das Geschäft leicht verhagelt. Am Sonntag 
hat das unstete Wetter mit 
Regen und Sonnenschein auch leicht die Geschäfte gedämpft.

Polizei: Hatten alles im Griff

„Wir hatten schon bessere Jahre, aber es war okay“, erklärte Ruppert, der auch wieder im nächsten Jahr dafür sorgen wird, dass die Fressgasse und der Rummel mit Attraktionen gefüllt ist. In diesem Jahr waren zwei große Fahrgeschäfte, ein Laufgeschäft, ein Autoscooter, zwei Kinderfahrgeschäfte aufgebaut sowie zwölf Buden in der Fressgasse.

Die Pressestelle der Marburger Polizei vermeldete keine besonderen Vorkommnisse während des Kirschenmarktes. Auch die Polizeipräsenz habe nicht ausgeweitet werden müssen. Man habe alles im Griff gehabt, hieß es am Montag von Seiten der Polizei-Pressestelle.

Auch die Leitstelle der Feuerwehr, die während des Kirschenmarktes die Einsätze koordinierte, vermeldet einen sehr ruhigen Kirschenmarkt wie lange nicht mehr. Es seien nur wenige Fälle notiert worden: eine Platzwunde und ein gebrochener Daumen, sagte Bürgermeister Peter Kremer.

Mit der Besucherzahl ist 
Kremer mehr als zufrieden. Er schätzt, dass in diesem Jahr etwa 110.000 Besucher in der Kirschenmarkt-Stadt waren, allerdings sei das noch nicht rekordverdächtig. Es habe schon Jahre mit 130.000 Besuchern gegeben. Ein Knick habe auch er registriert am Samstag als das deutsche Fußball-Nationalteam sich im Elfmeterschießen ins Halbfinale schoss.

Buden erhielten frisches Trinkwasser

Die Wahl der Kirschenkönigin 2016 am Freitagabend hat zumindest bei Stadtrat Jan Urban (FW), dessen Sohn Enrico (11) als „Ersatzprinz“ eingesprungen ist, für einigen Wirbel gesorgt. Dass Enrico dazu beigetragen hat, dass Selina Schmidt (16) mit einem Punkt Vorsprung Kirschenkönigin geworden ist, ist nicht von der Hand zu weisen. Allerdings sei der Einsatz seines Sohnes nur auf diesen einen Abend beschränkt gewesen, erklärte Jan Urban, was offenbar so manchem Gladenbacher nicht gefiel.

Das verunreinigte Trinkwasser stellte zumindest in Gladenbach während der Großveranstaltung kein Problem dar. Die Stadt habe sich auf alle Eventualitäten vorbereitet und habe Vorsichtsmaßnahmen getroffen. „Es lief alles prima“, versicherte 
Kremer. Dort, wo es notwendig gewesen sei, hätten sich die 
Budenbetreiber mit Trinkwasser eingedeckt.

von Silke Pfeifer-Sternke

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