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Kirschenmarkt Überblick zum Ausnahmezustand

Wer am Kirschenmarkt-Freitag mit einem Stand präsent sein möchte, kommt an Marktmeister Bruno Hercher nicht vorbei.

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Am Donnerstag wird der Kirschenmarkt offiziell eröffnet.

Gladenbach. Seit 21 Jahren ist Bruno Hercher für die Organisation und den reibungslosen Ablauf des Krammarktes verantwortlich. Seine Ruhe, Übersicht und Erfahrung kommen ihm bei der Arbeit zugute. Sein oberstes Ziel: Er will dazu beitragen, dass das Gladenbacher Volksfest bei den Besuchern und Händlern seinen guten Ruf behält.

230 Standplätze hat er für Freitag auf den Straßen der Innenstadt eingezeichnet. Gut hundert Händlern habe er absagen müssen, nicht gerechnet der mündlichen Absagen, berichtet er. Der Stellenwert des Festes spiegelt sich auch darin wider, dass auch kurz vor Beginn des Festes noch Händleranfragen kommen.

Bei der Zusammenstellung der Stände legt Hercher großen Wert auf Tradition und ein ausgewogenes Angebot. Er schaue darauf, dass Qualitätsware verkauft werde, sagt er. Überangebote erfreuen seiner Erfahrung nach weder die Kundschaft noch die Händler. So gibt es am Freitag beispielsweise kein halbes Dutzend Stände mit frischen Kirschen, sondern zwei. Der größte Teil der Händler kommt seit vielen Jahren nach Gladenbach. Der Marktmeister platziert sie bewusst an der gleichen Stelle. Das geschehe nicht nur im Interesse der Stand-Betreiber: Es sei nicht gut, wenn die Kundschaft zu sehr nach bestimmten Waren suchen müsse.

von Hartmut Berge

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