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Treppenaufgang soll überdacht werden

Ortsbeirat Treppenaufgang soll überdacht werden

Bei der Erneuerung des Bürgerhausdaches will der Bottenhorner Ortsbeirat in den Planungen eingebunden werden, da er den Treppenaufgang mit überdachen lassen will.

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Nach dem Willen des Ortsbeirats soll bei einer Sanierung des Bürgerhaus-Daches der Treppenaufgang (links) auch überdacht werden. Foto: Klaus Peter

Bottenhorn. Ortsvorsteher Michael Rombach stellte vor dem Gremium und vor zehn Besuchern die Investitionen vor, die im Doppel-Haushalt 2014/2015 für den Ortsteil Bottenhorn vorgesehen sind. 60000 Euro sind darin für die Sanierung des Bürgerhaus-Daches eingestellt. Wie Rombach berichtete, ist das Dach undicht. Bei Starkregen tritt das Regenwasser „eimerweise“ ein. Deshalb sei es wichtig, dass die Arbeiten in diesem Jahr erledigt werden, wobei der Ortsbeirat darum bittet, dass das Gremium bei der Planung und der Ausführung der Sanierung einbezogen wird.

Der Ortsbeirat wünscht, dass bei der anstehenden Sanierung der langgezogenen Treppenaufgang auch überdacht wird. Zudem teilte Rombach mit, dass für die Ersatzspielgeräte am Kinderspielplatz 5 000 Euro vorgesehen sind, die aber vermutlich nicht ausreichen. Einige Geräte seien aus Sicherheitsgründen nicht mehr zu nutzen und müssten ersetzt werden. Gegebenenfalls, so Rombach, müsste der Ortsbeirat versuchen, aus Erlösen der 750-Jahr-Feier oder aber aus der Pitzer-Stiftung Geld zu akquirieren, um eventuelle Mehrkosten auszugleichen.

Außerdem sehe der Haushalt 30000 Euro für den Rasensportplatz in Bottenhorn vor. Ob der Sportplatz noch 2014 verwirklicht wird, sei unklar. Weitere 10000 Euro sind für die Sanierung der Außenanlage am Bürgerhaus vorgesehen.

Rombach sprach auch weitere Investitionswünsche an, wie zum Beispiel die Sanierung und Neugestaltung des Parkplatzes am Friedhof sowie die der beiden Bruchsteinmauern in der Dorfstraße und in der Hohlstraße. Die Gemeinde habe zugesagt, den Parkplatz am Friedhof zu schottern, allerdings erst nachdem die Erdarbeiten und der Transport für den Windpark Hilsberg abgeschlossen sind.

Weiter monierte der Ortsvorsteher, dass gemeindliche Flächen in Bottenhorn einer intensiveren Pflege bedürfen. Ihm sei bekannt, dass der Bauhof nicht alle Arbeiten ausführen kann. Deshalb sei es wünschenswert, wenn sich engagierte Bürger, eventuell auch rüstige Rentner, finden, um kleinere Arbeiten zur Verschönerung des Ortsbildes vorzunehmen. Möglicherweise könnte aus solch einem Engagement ein Heimat- oder Verschönerungsverein entstehen, so wie dies in anderen Kommunen oftmals der Fall sei. Als Beispiele, die angepackt werden können, nannte er die Gemeindesgrundstücke „Elchgrund“ und „Waldstraße“, die Bushaltestelle und den Glascontainerplatz sowie den Außenbereich des sogenannten „Armenhauses“. Diese gemeindlichen Areale würden in der Pflege stiefmütterlich behandelt.

Auch schlug der Ortsvorsteher vor, den jetzigen Glascontainerplatz von der Bushaltestelle auf den Parkplatz unterhalb des „Armenhauses“ zu verlegen, da der jetzige Standort „keine gute Lösung ist“. Der Ortsvorsteher gab auch einen Sachstand zur Dorferneuerung, die für alle Bad Endbacher Ortsteile noch neun Jahre läuft. Außerdem berichtete er, dass ab 11. Mai ermittelt wird, welche vier Finalteilnehmer der Aktion „Dolles Dorf“ in die Endrunde einziehen, die dann beim „Hessentag“ gegeneinander antreten. Rombach rief dazu auf, dass sich möglichst viele Bürger für das Bottenhorner Team melden, sofern der Bad Endbacher Ortsteil in die Endausscheidung gelangt.

von Klaus Peter.

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