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Trägerverein fürs Gemeinschaftshaus ist gegründet

Serie Dorfgemeinschaftshäuser Trägerverein fürs Gemeinschaftshaus ist gegründet

Eine der ersten Aufgaben, die der neue Verein angehen will, ist die Umsetzung des Konzepts der Dorferneuerung. Dazu gehört auch die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses und die Einrichtung eines Dorfcafés.

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Den ersten Vorstand des Kultur- und Heimatvereins Weipoltshausen bilden (von links) Michael Ganz, Nadine Keßler, Gudrun Werding, Wolfgang Waldschmidt, Katrin Neuser, Annett Dalwigk und Hans Rücker.

Quelle: Anita Ruprecht

Weipoltshausen. Am Mittwoch gründeten 25 Weipolts­häuser Bürger den Kultur- und Heimatverein Weipoltshausen. Zu den Gründungsmitgliedern zählten neben 25 Privatpersonen auch 4 Weipoltshäuser Vereine, das sind der TSV, der gemischte Chor, die „Aktiven Bürger“ und der Verschönerungsverein.

„Der Kultur- und Heimatverein Weipoltshausen will zur Verbesserung der Kommunikation und der örtlichen Lebensqualität beitragen, sodass sich die Bevölkerung von Weipolts­hausen auch zukünftig als lebendige und zukunftsorientierte Dorfgemeinschaft erleben kann“. Dieser Satz steht am Anfang der Satzung des neuen Vereins. Dieser soll beim Amtsgericht eingetragen werden, sodass er eigenständig Verhandlungen führen kann.

Weitere Ziele des Vereins seien gezielte Angebote für Alt und Jung, die Organisation von Vorträgen über Heimat und Geschichte und Führungen durch die heimatliche Natur, so die Vereinsstatuten.

Eine der ersten Aufgaben des neuen Vereins sei die Umsetzung des Konzepts der Dorferneuerung, mit der Einrichtung und dem Betrieb eines Dorfcafés sowie die Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses, sagte Vorsitzender Wolfgang Waldschmidt.

Dafür will der Vereinsvorstand Gespräche und Verhandlungen über die Nutzung und Sanierung sowie den Umbau des Dorfgemeinschaftshauses „auf Augenhöhe“ mit der Gemeinde Lohra führen.

Die Dorferneuerung laufe jetzt schon sieben Jahre, ohne dass bisher viel geschehen sei, sagte Waldschmidt. Das bereitstehende Fördergeld in erheblicher Höhe gelte es in der verbleibenden Zeit sinnvoll zu nutzen. Die Gemeindevertretung müsse zügig einen entsprechenden Beschluss zur Dorferneuerung Weipoltshausens fassen, sonst sei das Fördergeld unwiederbringlich verloren, sagte der Vorsitzende. Denn: Aus Sicht der Weipoltshäuser bewege sich in der „Dorferneuerung Weipoltshausen“ derzeit nichts mehr.

Waldschmidt wünscht sich einen Neuanfang mit der Gemeinde auf Augenhöhe, denn es ginge schließlich um das Wohl der Bevölkerung. Waldschmidt fügte hinzu, der Eigenanteil der Gemeinde würde in wenigen Jahren schon allein durch die im Haushalt eingesparten Kosten mehr als Wett gemacht.

In welcher Form eine Übernahme der Trägerschaft für das Dorfcafé beziehungsweise das Dorfgemeinschaftshaus aussehen könnte und erfolge, sei Verhandlungssache, sagte Waldschmidt.

von Anita Ruprech

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