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Thermen-Anbau steigert Attraktivität

Lahn-Dill-Bergland-Therme Thermen-Anbau steigert Attraktivität

Die vorbereitenden Arbeiten zum Anbau an die Lahn-Dill-Bergland-Therme haben bereits begonnen. Am Mittwoch wird das Fundament gegossen.

Bad Endbach. Weil die Saunalandschaft an ihre Kapazitätsgrenze gelangt ist, erfolgt für 700000 Euro ein Anbau an das Prestigeobjekt der Gemeinde Bad Endbach. Zudem soll der Fachbereich Tourismus und Marketing, der bereits organisatorisch dem Eigenbetrieb „Kur Tourismus Energie“ zugeordnet ist, nun auch räumlich angenähert werden. Wenn ab Mittwoch, 3. Juni, die Lahn-Dill-Bergland-Therme aufgrund von Revisions- und Reinigungsarbeiten bis zum 14. Juni geschlossen wird, gießen die Bauarbeiter das Fundament für den Anbau. Anschließend wird mit den Hochbauarbeiten begonnen.

Im Untergeschoss entsteht eine Fläche von 160 Quadratmetern, im oberen Geschoss werden die Büros auf 115 Quadratmetern angesiedelt. Beim bisherigen Verwaltungstrakt wird ein Durchbruch erfolgen und ein Shop eingerichtet, in dem die Verkaufsprodukte angepriesen werden, und dort wird auch die dringend notwendige Lagerfläche entstehen.

Miteinziehen in den Bürotrakt werden die Mitarbeiter der Touristinformation, die bisher im Rathaus ihren Standort hatten. Deren Leiter Stefan Ziegler wird zudem für die Organisation der Therme und das Tagesgeschäft verantwortlich sein. Ein Mitarbeiter wird nach dem neuen Konzept den Besuchern täglich am Kassencenter als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Auch der Kaufmännische Leiter der Therme, Bernd Grebe, hat dort ein Büro. Weiterhin wird Grebe aber auch im Rathaus seine Funktion als Leiter des Fachbereichs Finanzen wahrnehmen.

Mit dem Umbau können im Saunabereich rund 80 Spinde mehr aufgestellt werden, und es entsteht ein weiterer Ruheraum. Der sich laut Grebe als „Schlafstube“ in das Konzept mit regionalen Themen in der Therme einfügen soll. Thematisch bietet die Therme bereits ein „Forsthaus“, eine „Bibliothek“ und eine „Spinnstube“ an. Der Verwaltungstrakt wird voraussichtlich im Juli/August fertiggestellt sein. Die Arbeiten erfolgen während die Therme für die Besucher geöffnet ist. Grebe geht nicht davon aus, dass es zu großen Beeinträchtigungen für die Gäste kommt. Deshalb habe man die groben Arbeiten in die zwei Schließungswochen gelegt. Mit der Eröffnung des Ruheraums rechnet Grebe erst im Herbst dieses Jahres. Wenn alle Arbeiten abgeschlossen sind, ist die Therme gerüstet und soll durchschnittlich mehr als 180 Sauna-Besuchern pro Tag Platz bieten. Derzeit kommen täglich bis zu 160 Gäste. In den kommenden Jahren soll mit einer Attraktivitätssteigerung der Schnitt an Saunagästen pro Tag noch erhöht werden.

von Silke Pfeifer-Sternke

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