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Theater, Spiele und wärmendes Feuer

Lutherfest am Lindenplatz Theater, Spiele und wärmendes Feuer

Ein Fest für die ganze Familie bot die evangelische Kirchengemeinde den 
Besuchern am Samstag.

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Sorgen für Begeisterung: Martin Luther, (von links: Armin Blendinger), die Studenten (Meike Löber und Joleen Krag) und die Erzählerin (Susanne Rüdiger).

Quelle: Anita Ruprecht

Lohra. Zum 3. Mal feierte die evangelische Kirchengemeinde 
Lohra ein Lutherfest. Dazu 
kamen am Samstag, an dem mit dem Reformationsfest an den Anschlag der 95 Thesen durch Dr. Martin Luther an die Schlosskirche zu Wittenberg erinnert wurde, rund 100 Kinder auf den Pfarrhof am Lindenplatz. 65 Helfer, vom Konfirmanden bis zum Kirchenältesten, arbeiteten mit und gaben dem Fest ein Gesicht.

Der historische Lohraer Pfarrhof bietet das passende Ambiente für eine mittelalterliche Stadt und ein Übriges taten die historischen Gewänder der Mitarbeiter sowie die stimmungsvollen Bühnenbilder, die Hermann Bodenbender zeichnete.

Ein Theaterstück in drei Szenen über den Nachmittag verteilt, zeichnete ein Bild von Martin Luther, wie er als Professor in Wittenberg lehrte, wegen seiner ketzerischen Thesen an den Reichstag zu Worms vor den Kaiser zitiert wurde und wie er schließlich nach seiner Ächtung auf die Wartburg entführt wurde, wo er die Bibel ins Deutsche übersetzte.

Dosenwerfen, Stelzenlauf und Lagerfeuer

Nach der Begrüßung der Kinder durch Jugenddiakon Christian Rüdiger, dem Hauptkoordinator des Fests, begann die erste Theaterszene und danach verteilten sich die Kinder in Kreativgruppen, in denen sie Kräutersäckchen und Holzklapper-Instrumente herstellten oder sich im Nassfilzen übten.

Zudem konnten sich die Besucher unter anderem im Dosenwerfen, Stelzenlauf und Tanz probieren oder am Lagerfeuer mit Glühwein und Punsch wärmen. Gegen 19 Uhr beendeten die „Feuerraben“ aus 
Rabenau mit ihrer Feuershow als Höhepunkt das Lutherfest.

Er sei begeistert, dass 65 Mitarbeiter der Gemeinde generationenübergreifend angepackt haben, und dass nicht nur Kinder kamen, sondern dass auch viele Eltern blieben und mitfeierten, sagte Christian Rüdiger. 
Zudem war er erfreut, dass 
Kinder- und Jugendgruppen aus Nachbargemeinden zum Lutherfest kamen.

von Anita Ruprecht

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