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Tennisspielen wird zum Spaßfaktor

Tenniscamp Tennisspielen wird zum Spaßfaktor

Jede Menge los war auf den Plätzen der Tennisfreunde Lohra, die in den Sommerferien zum beliebten Tenniscamp für Kinder und Jugendliche eingeladen hatten.

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Während des fünftägigen Tenniscamps wurde mit unterschiedlichen Spielen Wert auf Bewegung gelegt. Auf dem Platz wurden die jungen Teilnehmer von den Helfern spielerisch angeleitet, mit Schläger und Ball korrekt umzugehen (kleines Foto).Fotos Krause

Lohra . Fünf Tage mit Sport, Bewegung und jeder Menge Spaß standen auf dem Programm. 34 Jungen und Mädchen zwischen sechs und 16 Jahren waren dabei. Vereinsvorsitzender Helge Müller betonte, man habe niemanden ablehnen wollen, obwohl die Anzahl eigentlich auf 30 begrenzt worden sei. Und Müller und seine sechs ehrenamtlichen Helfer waren also voll ausgelastet.

Verein will Nachwuchs für Tennissport begeistern

Die meisten der Nachwuchstennisspieler seien bereits im Verein aktiv, berichtete Müller, aber die Grundidee sei schon, Eigenwerbung für die Tennisfreunde zu machen, „um ein paar Kinder mehr in den Verein zu bekommen“. Und das hat sich die neunjährige Mia auch vorgenommen: „Ich möchte da rein, weil das alles so viel Spaß macht.“

Zum ersten Mal war sie dabei und das Tennisspielen würde auch schon ganz gut klappen.

Mehr Erfahrung haben die beiden achtjährigen Jonas und Raphael.

„Wir sind Tennisprofis“, sagen sie über sich, schließlich seien sie bereits das dritte Mal im Tenniscamp. Beide spielen eigener Aussage zufolge auch schon ganz gut. „Aber ich bin schon noch ein bisschen besser als er“, scherzte Jonas unter Raphaels Protest.

Programm gab es vergangene Woche täglich von 9 bis 17 Uhr - und nicht nur Tennis. Der Sport stand zwar mit verschiedenen Bewegungsspielen im Mittelpunkt, aber es gab auch viele andere Angebote. Unter anderem war für die Kleinsten eine Hüpfburg aufgebaut.

Und meist hielt das Wetter, auch wenn es am vergangenen Dienstag gar nicht so vielversprechend begann.

„Wir hatten in den vergangenen Jahren immer Glück, das war das erste Mal, dass ich Plan B auspacken musste“, berichtete Müller. Wegen des Regens wurde morgens in die Tennishalle gegangen, die schon traditionelle Fahrt zum Aartalsee musste zwar ausfallen, aber mit einer Modellbahnausstellung in Buseck wurde schnell eine Alternative gefunden.

Am Mittwoch ging es nach dem Tennis ins Taunuswunderland, Donnerstag stand ausschließlich Sport auf dem Programm, und am Freitag gab es nach dem Training und dem Mittagessen den beliebten Ausflug in die Eisdiele nach Lollar. Eine schöne Tradition sei es, am Freitagabend zu grillen, sagte Müller. Dazu würden auch Eltern, Großeltern und Freunde eingeladen.

Beim großen Abschlussabend sorgte dann der Auftritt eines Doubles des argentinischen Fußballstars Diego Maradona für Begeisterung.

Geehrt wurden auch die Gewinner eines großen Rätsels, das die Tennisfreunde ausgearbeitet hatten. Für den besten bei den unter Neunjährigen gab es einen Tennisschläger. Bei den Älteren konnte sich der Sieger über zwei Eintrittskarten für ein Spiel des Fußballbundesligisten Eintracht Frankfurt freuen.

Sponsoren helfen bei der Ausrichtung des Camps

Anschließend zelteten die Kinder und Jugendlichen auf dem Gelände der Tennisfreunde. Nach einem gemeinsamen Frühstück ging es dann nach Hause, und eine schöne erlebnisreiche Woche war vorbei.

Dass ein kleiner Verein wie die Tennisfreunde Lohra eine so schöne und große Veranstaltung auf die Beine stellt, sei schon etwas Besonderes, betonte Müller nicht ohne Stolz. Aber ohne Sponsoren sei das Tenniscamp nicht zu stemmen. So seien beispielsweise die T-Shirts für alle Teilnehmer gestiftet worden, und das Frühstück stamme von einem örtlichen Lebensmittelmarkt. Auch die Gage für den Auftritt des Gaststars sei übernommen worden.

von Heiko Krause

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