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„Tafel“ hofft auf kräftige Unterstützer

„Marburger Tafel“ in Gladenbach „Tafel“ hofft auf kräftige Unterstützer

Die Außenstelle Gladenbach der „Marburger Tafel“ richtete für ihre Unterstützer ein Treffen aus.

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Rita Vaupel (Fünfte von rechts), Vorsitzende der „Marburger Tafef“, stellte sich mit Sponsoren und freiwilligen Helfern zum Gruppenfoto auf.

Quelle: Björn-Uwe Klein

Gladenbach. Die Vorsitzende der „Marburger Tafel“, Rita Vaupel, nutzte die Gelegenheit, um Rückschau auf das vergangene Jahr zu halten, die Unterstützer zu loben und auch Probleme anzusprechen.

„Mehr Unterstützung wäre schön“, sagte Vaupel und erklärte, dass die „Tafel“ in Gladenbach noch nicht in erhofftem Maße Hilfe von Lebensmittelgeschäften erfahre. Man erhalte viel Gemüse, aber wenig Milch- oder Fleischprodukte. Leider sitze in Gladenbach noch keine einzige Metzgerei mit im Boot. Ingo Schulz machte deutlich: „Es ist wichtig, den Leuten klarzumachen, dass mit der ,Marburger Tafel‘ nicht nur die Tafel in Marburg gemeint ist.“

Axel Baum, Vorsitzender des Gladenbacher Gewerbevereins, wies darauf hin, dass Marktleiter angehalten sind, bei der Bereitstellung von Lebensmitteln genau zu kalkulieren und dass die dabei meistens wenig Spielraum haben, was die Bereitstellung von Lebensmitteln betreffe. Dies sei sicher ein Grund, weshalb die Unterstützung durch die Lebensmittelmärkte nicht so verlaufe, wie es sich die „Tafel“ wünsche. Auch Metzgereien ständen unter großem Druck, da es kein Leichtes sei, stets frische Ware anzubieten.

Die „Tafel“ hofft für die Zukunft auf weitere männliche Unterstützung. Bisher bestehe das Mitarbeiter-Team, das sich in der Ausgabestelle um die Versorgung von derzeit elf Familien kümmert, ausschließlich aus Frauen, wie Vaupel und Schulz erklärten.

von Björn-Uwe Klein

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