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Suppe „satt“ am „Tag der Integration“

Internationales Fest Suppe „satt“ am „Tag der Integration“

Beim diesjährigen Tag der Integration in Lohra beteiligen sich neben dem Arbeitskreis für Menschenrecht und Menschenwürde auch die Arbeiterwohlfahrt und der Seniorenrat an der Organisation.

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Suppe als Mittel zur Integration. Die warme, nahrhafte Speise steht in vielen Variationen im Mittelpunkt in Lohra am 27. September.

Quelle: Anita Ruprecht

Lohra. Am Sonntag, 27. September, findet in Lohra zum fünften Mal der Tag der Integration mit dem internationalen Suppenfest statt. Bei den vier bisherigen Tagen der Integration war der Arbeitskreis für Menschenrechte und Menschenwürde der alleinige Veranstalter. Dieses Jahr machen erstmals der Familien- und Seniorenrat sowie der Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt (Awo) und das Awo-Seniorenzentrum Lohra mit.

Die aktuelle Entwicklung der ver­gangenen Tage­ und Wochen zeige, wie wichtig Integration ist und dass dafür Foren geschaffen werden, damit sich die Leute gegenseitig kennenlernen und Kontakte knüpfen können, um sie so in die Kommunen zu integrieren, sagte Elfriede Köhler.

Es gelte Alte und Junge sowie Behinderte und Nichtbehinderte zusammenzubringen, sagte Hans-Heinrich Thielemann vom Awo-Kreisverband. Ein solidarisches und tolerantes Miteinander sei das Motto der Awo, ergänzte er. So sollten auch die Bewohner des Altenzentrums im Ort integriert sein und kein Inseldasein führen, sagte Einrichtungsleiter Ulrich Gerhard.

Lohra könne stolz darauf sein, Vereine und Gruppen vor Ort zu haben, die sich für Integration einsetzen, sagte Rosemarie Wolny, die Erste Beigeordnete der Gemeinde Lohra. Nur vor Fremden hätten Menschen Angst, und die Erfahrung zeige, dass die Angst ganz schnell verschwinde, sobald man ins Gespräch miteinander komme und sich gegenseitig kennenlerne, ergänzte Wolny.

Eigens gegründeter Chor tritt auf

Es sei wichtig, Zeichen zu setzen und aufeinander zuzugehen, sowohl in Lohra als auch in der ganzen Republik, sagte Werner Waßmuth vom Familien- und Seniorenrat Lohra. Der Tag der Integration beginnt um 11.30 Uhr im Bürgerhaus mit einem Konzert des Posaunenchors Lohra. Ab 12 Uhr ist das große internationale Suppenbüfett freigegeben. Elfriede Köhler vom Arbeitskreis für Menschenrechte und Menschenwürde hat eine Auswahl mit Suppenspezialitäten aus der ganzen Welt organisiert.

Nach dem Mittagessen hat der Gesangverein Lohra seinen Auftritt und ab 14 Uhr tanzen die Line Dancers der Volkstanz- und Trachtengruppe Gladenbach auf der Bühne im Bürgerhaus. Das Awo-Altenzentrum hat eigens für den Tag der Integration den Projektchor „Vergissmeinnicht“ gegründet, der am Nachmittag auftritt.

Für Kaffee und das Kuchenangebot zeichnet der Familien- und Seniorenrat verantwortlich. Der Awo-Kreisverband ist im Bürgerhaus mit einem Informationsstand vertreten und steuert außerdem zu dem Fest speziell für die jungen Besucher ­eine Hüpfburg und ein Spielmobil bei.

Gegen 16 Uhr tritt zum Abschluss des Festes die Calypso-Band aus Fronhausen auf. Landrätin Kirsten Fründt will beim Tag der Integration in Lohra vorbeischauen. Falls nach Abzug der Kosten von den Verkaufserlösen Geld übrig bleibt, soll das der Arbeitskreis für Menschenrechte und Menschenwürde für seine Arbeit in Lohra erhalten.

von Anita Ruprecht

Die Organisatoren sind (von links) Hans-Heinrich Thielemann, Vorsitzender des Awo-Kreisverbands, Rosemarie Wolny von der Gemeinde Lohra, Elfriede Köhler vom Arbeitskreis für Menschenrechte und Menschenwürde, ­Ulrich Gerhard, Leiter des Awo-Altenzentrums und Werner Waßmuth vom Vorstand des Familien- und Seniorenrats Lohra. Foto: Anita Ruprecht
 
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