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Sun & Action: Ein Renner ohne Ende

Bilanz Ferienspiele Sun & Action: Ein Renner ohne Ende

Der Bürgermeister lobt Martina Kroh, beide 
loben die freiwilligen Anbieter. Ohne die beiden wären die Ferienspiele der Gemeinde Dautphetal in dieser Form nicht möglich.

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Mehrere Gemeinden im Landkreis boten Ferienspiele an, wie hier in Cölbe. Die Aktion in Dautphetal erfreut sich ungebrochener Beliebtheit. Insgesamt machten 355 Kinder mit.

Quelle: Ruth Korte

Dautphetal. Das Ende der Ferienspiele ist für Martina Kroh zugleich der Beginn ihres Urlaubs. Ein wenig körperliche Erholung tut ihr nach den anstrengenden Wochen gut.

Mental bräuchte die 52-Jährige keine Verschnaufpause. „Ich organisiere und betreue die Ferien­spiele sehr gern“, bekennt die Verwaltungsangestellte im Bürgerbüro der Gemeinde 
mit einem Lächeln; und der 
Erfolg von Sun & Action gibt ihr genug Bestätigung.

„Ich bin sehr froh, dass die Gemeinde über jemanden verfügt, der sich so engagiert für die Kinder und Jugendlichen einsetzt“, lobt denn auch Bürgermeister Bernd Schmidt seine Miss Ferienspiele. Dazu zähle nicht nur die wochenlange Vorbereitungszeit, sondern auch der Einsatz während der Ferienspielzeit.

„Bei einem Großteil der Veranstaltungen schaue ich zumindest mal kurz rein, ob alles läuft“, berichtete die Miss Ferien­
 spiele. Dies geschieht meistens vormittags, zu Beginn der Veranstaltungen. Dann könne sie im Notfall auch als Betreuerin 
einspringen, falls mal Not am Mann oder besser der Frau ist. Was durchaus vorkommen kann, 
obwohl das Ferienspiel-Team in den vergangenen neun Jahren, in denen Kroh ( Foto: Fain) sie organisiert, auf 15 Betreuer angewachsen ist. Die kommen bei Aktionen von kleinen Vereinen oder Einzelpersonen zum Einsatz.

Wenn es doch einen Ausfall wegen Krankheit oder kurz­fristiger Terminverschiebungen gibt, füllt Martina Kroh die Lücke. Hürden gibt es dabei nicht zu überwinden: Sie kann mit Kindern umgehen, ist im TV Buchenau als Übungsleiterin aktiv. „Ich bin bekannt wie ein bunter Hund“, sagt sie. Deshalb kennen sie schon viele der teilnehmenden Kinder, Berührungsängste gibt es da keine, selbst wenn die Anzahl so groß wie in diesem Jahr ist.

Insgesamt 355 Kinder und Jugendliche nutzten in diesem Jahr das Angebot 
der Gemeinde. „Das waren 10 mehr als im vergangenen Jahr“, berichtet Kroh, die darüber froh ist, dass „alles gut und ohne ernste Verletzungen ablief“. 120 von ihnen reichten ihre 
Anmeldung am 7. Juli ein. „Ein großer Schwung“ am letztmöglichen Tag, der Kroh diesmal 
eine zusätzliche Nacht- und Wochenendschicht einbrachte.

„Wir haben aber alle Kinder untergebracht“, berichtet sie stolz. Auch wenn dies nicht immer dem Erst-Wunsch entsprach. „Ganz viele Veranstaltungen waren weit überbucht“, erzählt sie. Zum Beispiel alles, was mit Pferden zu tun hatte. „Das war dieses Jahr der Renner.“ Oder auch der Häkelkurs oder der Besuch im Schulbiologiezentrum.

Es gibt schon Anmeldungen für 2017

Zum Glück konnten mit den Vereinen noch sieben Ersatz­termine auf die Beine gestellt werden, erzählt Kroh. Für die Vereine, Gruppen und Organisationen haben Miss Ferienspiele 
und auch der Bürgermeister noch ein dickes Lob parat. Sehr viel Zeit und Engagement investieren die Anbieter, weiß Kroh. „Ohne sie wäre es nicht denkbar“, sagt Schmidt. Den Lohn ernten die ehrenamtlich Tätigen, wenn Ferienspielteilnehmer so viel Spaß an dem jeweiligen Angebot gefunden haben, dass sie im Verein mitwirken.

Die Einsatzbereitschaft ist so groß, dass es schon Anmeldungen für den nächsten Sommer gibt. Dann wird es erstmals eine Inliner-Tour geben und eine Inklusions-Veranstaltung der RSG Buchenau in Kooperation mit der Lebenshilfe, verrät Kroh schon jetzt. Kreative Menschen, die Kindern etwas zeigen oder beibringen wollen, können sich bei Miss Ferienspiele noch melden, weil die konkrete Planung spätestens im Februar beginnt.

Doch erst müssen die Ferienspiele 2016 noch würdig beendet werden. Am 9. November erfolgt die Verleihung der Sportabzeichen und die Präsentation der Ferienspiel-Meister wie zum Beispiel der Schützenkönige 
oder der Mau-Mau-Meister.

von Gianfranco Fain

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