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Stunden der Besinnlichkeit

Konzert Stunden der Besinnlichkeit

Der Verein für Geschichte und Volkskunde Lohra lud am vergangenen Samstag in die Hufeisenkirche Altenvers zur traditionellen Adventsandacht ein.

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Sebastian Kurz gestaltete die Adventsandacht in der Hufeisenkirche musikalisch an der Orgel.

Quelle: Anita Ruprecht

Altenvers. Sebastian Kurz sorgte an der Orgel für die musikalische Gestaltung der Adventsandacht in der gut besuchten Kirche, die in der Trägerschaft des Vereins für Geschichte und Volkskunde steht. Kurz spielte weihnachtliche und virtuose Sätze und begleitete den Gesang der Gemeinde auf der „Königin der Instrumente“.

Der stellvertretende Vorsitzende, Dr. Thomas Hetche, begrüßte die Gäste und versprach ihnen eine Stunde der Besinnung in der hektischen Vorweihnachtszeit. Diesmal stand die Adventsandacht im Zeichen des Gedenkens an den Ersten Weltkrieg, dessen Beginn sich 2014 das 100. Mal jährt.

Vorstandsmitglied Anneliese Heinrichs las eine Geschichte über die Kriegsweihnacht 1914. Der Kaiser hatte den Soldaten versprochen, sie seien bis Weihnachten wieder zu Hause. Stattdessen saßen sie in den Schützengräben und als einige das Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“ anstimmten, sangen Freund und Feind gemeinsam. Die Soldaten holten die Weihnachtsbäume aus den Schützengräben raus und feierten gemeinsam mit Briten und Franzosen Weihnachten (siehe auch Artikel oben). Pastor Wolfgang Friedrich von der evangelisch-methodistischen Kirche Lohra ging in seiner Andacht auch auf den Jahrestag ein. Er erinnerte daran, dass in Deutschland seit nun schon seit fast 70 Jahren Frieden herrscht und fand auch mahnende Worte, als er an die vielen Krisenherde in der Welt erinnerte, wo Menschen unendlich viel Leid erfahren.

von Anita Ruprecht

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