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Stromausfall in Biedenkopf

Kurzschluss Stromausfall in Biedenkopf

Am Sonntagabend fiel im gesamten Stadtgebiet von Biedenkopf gegen 21 Uhr der Strom aus.

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Wohl dem, der noch Kerzen und Streichhölzer oder eine geladene Taschenlampe für Notfälle bereithält. Am Sonntagabend fiel in Biedenkopf der Strom aus.

Biedenkopf. Das Biedenkopfer Krankenhaus musste kurzzeitig auf Notstrom umschalten. Grund für den Stromausfall waren zwei Kabelfehler, die etwa zeitgleich an zwei verschiedenen Stellen in der Kernstadt von Biedenkopf auftraten: Der eine im Industriegebiet, im Osten der Kernstadt, der zweite im Bereich der beruflichen Schulen, im Westen der Stadt.

Kabelfehler, so Wolfgang Buder, der Geschäftsführer der Stadtwerke Biedenkopf, kommen sehr selten vor und sind nicht vorhersehbar. “Offiziell fallen Kabelfehler in den Bereich ‘Höhere Gewalt’”, sagte er der OP. Deshalb gebe es dazu auch keine statistischen Daten. Dass gleich zwei Kabelfehler am selben Abend auftreten, sei sehr unwahrscheinlich und soweit er sich erinnern könne, in Biedenkopf noch nie passiert.

Windräder haben nichts mit Vorfall zu tun

Die Kabelfehler wurden in  der Netzleitstelle von Eon Mitte in Baunatal registriert und ungefähr lokalisiert. Von der Netzleitstelle informiert, konnten dann die Mitarbeiter der Stadtwerke Biedenkopf den Strom umleiten. Weil gleich zwei Kabel betroffen waren, habe es länger gedauert, bis der Strom wieder da war, erklärt Wolfgang Buder. In manchen Bereichen nur 15 Minuten, in anderen deutlich länger. Anwohner berichteten von rund einer Stunde, in der sie ohne Strom auskommen mussten. Inzwischen haben Buders Mitarbeiter begonnen, die Stellen zu suchen, an denen die Kabel beschädigt sind. Dort muss dann das Kabel ausgegraben und repariert werden.

 Auf die Frage, ob der Stromausfall etwas mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien in der Region zu tun habe, konnte Buder Entwarnung geben: “Am Sonntagabend um kurz vor neun Uhr gibt es keinen Grund, für eine Überlastung des Stromnetzes.” Der Stromausfall habe nichts mit der Stromerzeugung, sondern nur mit dem Netz zu tun gehabt.

Bedauerlich sei der Ausfall dennoch - “Ich weiß, dass wir damit einigen das Fernsehprogramm unterbrochen haben”, sagte Wolfgang Buder der OP.

von Thomas Strothjohann

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