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Straßenfeger in Gladenbach: Hitze und Sturm

Flächenbrand Straßenfeger in Gladenbach: Hitze und Sturm

„Alles dabei, beim ersten Mal“, lautete gestern der erleichterte Kommentar von Bürgermeister Peter Kremer, der sich in der Leitstelle der Rettungkräfte auf dem Gladenbacher Kirschenmarkt informierte. Zu diesem Zeitpunkt präsentierte sich die Lage schon entspannter.

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Eine Böschung oberhalb von Mornshausen hatte sich entzündet, wurde aber von der Gladenbacher Feuerwehr schnell gelöscht. Am Himmel kündigt sich schon das nächste Unheil an. Fotos: Fain

Gladenbach. Zuvor begann für die Rettungskräfte kurz nach dem Ende des Kirschenmarkt-Umzuges, bei dem aufgrund der Hitze viel weniger Menschen als sonst die Straßen säumten, die heiße Phase: Sie wurden von einem Einsatz zum nächsten gerufen.

Erst hatte sich eine brach liegende Fläche über dem Talweg in Mornshausen entzündet. Den Flächenbrand an einer Böschung hatte die rund 60 Feuerwehrleute recht schnell gelöscht, auch Dank den nachlassenden Windes, erklärte Stadtbrandinspektor Reiner Horak. Während sich ein Teil der Einsatzkräfte sich auf eine längerwährende Brandwache einrichtetet, rückte der andere Teil in die Feuerwachen zurück.

Kaum angekommen, gab es schon den nächsten Alarm; ein Heckenbrand im Stadtteil Rachelshausen. Doch noch bevor die Wehren am Ort waren, hatte ein Nachbar, der selbst bei der Feuerwehr aktiv ist, den Brand gelöscht. Danach sorgte der einsetzende starke Regen und der nachfolgende Hagel dafür, dass sich die Brandgefahr nach der Hitze etwas entspannte.

Nach dem rund 20-minütigen Unwetter galt es nur noch Teile eines umgestürzten Baumes bei der Zollbuche von der Straße zu räumen. Dennoch behielten die Feuerwehrkräfte die Alarmbereitschaft für eine Stunde aufrecht, die Gladenbacher Wache war zum Beispiel voll besetzt. Weitere Stützpunkte waren im Allnatal und im Westkreis.

von Gianfranco Fain

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